Aufstand in Sardinien mehrere Monate zurückgehalten ivurdc,so ging dcr erste Thcil des Somnicrs ahne eigentliche Kricgs-crcignissc hin.
Ain 14. Mai erst bcgab sich Starhemberg zur Armee, diesich zwischen Agramunt und Balngucr in einer Stärke van25,VW Mann gesammelt hatte. Dcr Feind stand südwärtsdavan an dcr Tegra. Er war der Zahl nach stärker und be-sonders an Cavallcric überlegen, aber seine Infanterie war jungeMannschaft. Andererseits fehlte es Starhemberg an Geld zurvollen Ausrüstung. Erst Ende Mai kam Stanhopc aus Italienmit Geld und 1VVV Rccrutcn und besserer Kricgsstimmung.
Am 27. Mai konnte dcr Fürst Anton Florian, dcr indiesem Jahre sich wieder einer besseren Stellung erfreute undan allen wichtigen Bernthungen Theil nahm, von den ersten Be-wegungen melden, doch gingen sie wenig über Hin- und Herziehenhinaus. Am 5. Juni bcgab sich König Karl zur Armee undmit ihm dcr Fürst Liechtenstein. Auch dann zog man hin undher oder stand sich im Lager gegenüber. Gegen Ende Juki kamdcr Snccurs aus Italien lind die in Roussillon vereinigtenTruppen konnten wieder mit dcr Hauptarmes vereinigt werden.Erst dadurch fühlte sich Starhemberg stark genug, zum Angriffeüberzugehen. In der Nacht vom 26. auf den 27. Juli bracher auf, passirtc die Tegra und rückte gegen die Nogucra. Stan-hopc, der die Vorhut befehligte, kam früher an dem Ucbcrgangs-punktc an, den die feindliche Armee gleichfalls in Besitz nehmenwollte. Bei Almenarn stieß er auf die ersten Truppen derFeinde. Hierher eilten nun von der einen Seite Starhembergmit seiner ganzen Armee, welche die Nogucra zu pnssiren hatte,von dcr andern Philipp und sein Oberbefehlshaber Villadariasden Ihren zu Hülfe. Obwohl es fast sieben Uhr Abends war,als die Ausstellung geschehen, zögerte doch Starhemberg keinenAugenblick, das Zeichen zum Angriff zu geben, welches Stanhopcmit Ungeduld erwartete. Dcr Letztere warf sich gleich mit solcherGewalt auf die Reiterei des Feindes, daß er sie zum Weichen
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