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Mit ihncn kam Stanhopc. Allein dieser brachte wiederum seineForderung auf Minoren vor, verließ selbst Barcelona, ließ dieausgeschifften Borräthc nach Minoren zurückbringen und befahl,daß keine Gelder zur Bezahlung der Truppen ausgefolgt werdensollten. Letzteres geschah auch, und die Truppen erhielten keinen Soldund litten Noth an allein. Als er dennoch bei seiner späten Rück-kehr ein schlagfertigeres Heer vorfand als früher, erkannte er,daß mit Starhcmbcrg ein anderer Geist gekommen war.
Die Stille des Januar l-710 bcnützten der König und dieKönigin, um die Ecke Landes, welche ihncn von Spanien gelassenwar, näher kennen zu lernen. Sic machten eine Rundreise durchCatalonicn zu den Cantonncmcnts der Truppen und bis zu denäußersten Gränzcn, soweit die Stellung der Feinde es zuließ,und kehrten am 30. Januar wieder nach Barcelona zurück. Mitihncn war auch der Fürst Anton Florian als Obersthofmcistcrgewesen.
Man durfte auf einen frühen und kräftigen Angriff vonSeite des Gegners rechnen. Was man ihm entgegenstellenkonnte, so rechnete der Fürst Anton Florian'), würde mit demaus Italien zu erwartenden Succurs, alles in allem nur auf30,06t) Mann kommen, und diese müßten noch getheilt werden,da der Angriff des Feindes auf vier Seiten zu erwarten stand;im Süden von Valencia aus, westwärts von Aragon und imNorden durch das Puicerdan und das Ampourdan. Dadurchwar man gezwungen, wenigstens 4000 Mann nach Gerona zusenden und 2000 nach Tarragona. Die Hauptmacht stellteStarhemberg wieder an die Gränze Aragoniens, um hier so baldals möglich zur Offensive überzugehen. Schon Ende März,schrieb der Fürst, erwartete man den Angriff, aber er kam nicht,was ein großes Glück war, da Starhcmbcrg in eine allerdingsvorübergehende, aber sehr gefährliche Krankheit verfiel. Daauch der Succurs aus Italien sich verzögerte und durch einen
>) Schreiben an Sinzendorf vom 18. März, Barcelona.