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nn, Hofe verhindert, mit welcher er sich so wenig wie der FürstAnton Florinn verständigen konnte. Er wünschte den Königin seinem Lager, aber die Partei verhinderte es, um nicht dieMacht über denselben zu verlieren. Dazu kam ein Zwist mit demsonst wohlgesinnten Stanhope, der für England den Besitz derInsel Minoren mit Port Mahon verlangte, was der König abschlug. Darüber segelte er mit einen, großen Theilc der Truppenund der Flotte zu einem Unternehmen gegen Cadix ab, das vonGalway eingeleitet war. Dieser war in, Jahre 1709 aufs Neuebei La Gudina geschlagen worden und wollte es nun einmalmit Cadix versuchen. Obwohl König Karl sich dem widersetzte,ging doch das englische Ministerium darauf ein, und Stanhopemußte den, Befehle folgen. Aber das Unternehmen scheiterte,bevor es nur an die Ausführung ging, und Stanhope kehrte„ach Catalonicn zurück.
Während dessen war auch hier die Zeit nicht ganz ohneEreignisse vorübergegangen. Ein kleines Corps Franzosen hattedie Grcnzfcstung Vcnasgue angegriffen und die Stadt ein-genommen, wurde aber bei der Belagerung vom Grafen de laPuebla, den Starhemberg zum Entsatz herbeischickte, geschlagen.
Stnrheinberg selbst hielt sich in, festen Lager bei Lerida,wo ihn die Feinde, bei denen es ebenfalls zwischen Franzosenund Spaniern Streit und Eifersucht gab, nicht anzugreifenwagten. Im August ging er seinerseits zum Angriff über, rücktedie Segra hinauf nach einem glücklichen Reitergefecht und nahmdas feste Balaguer mit 800 Gefangenen. In Folge dieses Ver-lustes kam Philipp selbst zur Armee, da sich aber Starhembergnicht zu einer Schlacht bewegen ließ, so kehrte er am 2. Octobernach Madrid zurück und seine Truppen bezogen die Winter-quartiere. Starhemberg, krank und verstimmt, kehrte nach Bar-celona zurück und wünschte seine Entlassung, die ihm so wenigwie den, Fürsten Liechtenstein zu Thcil wurde. Der Herbstbrachte noch die englischen Truppen, welche für Cadix bestimmtgewesen waren, neun Bataillone und ein Dragoncrregiment.