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2,1 (1866) Geschlechter und Sitze
Entstehung
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Ganz dasselbe lässt sich von verschiedenen Ge-genden des Niederrheins behaupten. Auch hier bezeu-gen die Wappengruppen in gewissen Grenzen, Thälern,Flussgebieten, W ald- Moor- oder Bruch - umschlossenenLandstrecken, dass solche von einem Hauptführer undseinem Gefolge occupirt und im Laufe der Zeit zer-stückelt und veruntert-heilt sind.

So findet sich der Querbalken in

dem vormaligen Gaue Nivenheim beiden Herren von Nivenheim, von Neu-———— kirch, von Erprath, von Morken, von. Norpraht, von Siegenlioven genannt Anstel,

y von Uedesheim, von Delbrück (bei Norf),Vleck von der Baalen. Hieran lehntensich, an der Erft und bei Bergheim: die Herren vonBohlendorf, Holtorf, Paffendorf (Bongard), Schlenderhan,Titz, Trosdorf. Auch in dem vormaligen Amte Nör-venich, östlich von Düren und in seiner Umgegendist er das herrschende Wappenbild. Es führten ihn diePierren von Nörvenich, von Ollesheim, von Kelze (Keilse),so wie nordwestlich von Düren: die Schymann Herrenvon Aldenhoven, die Herren von Eschweiler, Engelsdorf,Barmen, Merzenich, Birgel, Hocherbach, Vercken. Dasser in dem vormaligen Mühlgau dem regierenden Ge-schleehte angehörte, zeigt sich bei den Grafen vonMoers, den Dynasten von Milendonc, Tüschenbroich,den Pierren von Eichenradt (bei Waldniel), von P'ri-mersdorf, von Hüchelhoven, von Uem (bei Viersen),von Wefort, von Trar, von Tuengenberg oder vonDuengenberg (bei Trar), welche ihn alle führten.

Abwärts, am Ausflüsse der Niersin die Maas, erscheint das Andreas-kreuz bei den Dynasten von Genep,Milne oder Millen und von Krickenbeck,sowie bei den PIcrren von Beeck undMeckeren. Von diesen können die Al-denroide (jetzt verschwundener Hof bei