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Anscliluss der Liefländischen Drachenfels etc.
Reisenden fast wundersam ansprechenden Thurm- und Gebäude-Reste,welche in seltener Kühnheit seine Spitze krönen, der Gefahr und Zer-störung durch Menschenhand entzogen werden, dies sind die Gründe,welche unsern König zu der sehr liberalen Acquisition im Interessedes öffentlichen Nutzens bewogen haben. Als Folge davon hört dannauch die lästige Sperre mit Abgaben - Erhebung von den Besucherndes Drachenfels, welche seit einigen Jahren von den bisherigen Eigen-
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tlnimern eingeführt war, nunmehr auf. Frei, wie der Rhenane es seitJahrhunderten seit der Zerstörung des Felsenschlosses gewohnt war,kann jetzt wieder jeder, der sich der schönen Natur des einheimischenStromes und der Anschauung von dem Berggipfel erfreuen will, den- -selben besteigen, auf ihm lustwandeln, geniessen die Gegenwart undschwelgen in der Erinnerung der Vergangenheit. Es war ein drücken-des Gefühl, dass Thor und Riegel solche Genüsse der allgemeinenTheilnahme entzogen, dass eine Abgabe sie erst erkaufen musste. —Dank der Grossmuth unsers Königs, der Umsicht und Fürsorge unse-rer Regierung, dass der schöne Bergkegel wieder frei geworden fürHeimische und Fremde! Mehr als jemals wird der Drachenfels nunseine Besucher finden und damit die Anerkennung sich vermehren,dass Deutschlands weite Gauen wohl nur sehr wenige Punkte dar-zubieten haben, welche diesem, dem Stolze der Rheinlande,an malerischer Schönheit gleichkommen."
32. Anscliluss der Liefländischen Draclienfels an dasburggräfliche Geschlecht am Niederrhein und die vonDrachenfels in Thüringen.
E. M. Arndt lässt sich in seinen Rhein- und Ahr-Wanderungen(S. 358) also vernehmen: „Aus Lukas David's Preussischer Kroniklernen wir, dass Ritter vom Drachenfels und von der Wolkenbure: mitbedeutenden Schaaren, welche die von der Leyen führten, in den Kreuz-zügen gegen die Heiden in Preussen und Lievland fochten. In Liev-land leben noch Freiherren von Drachenfels; ein Solcher studierte hier(in Bonn) vor zwanzig Jahren, wahrscheinlich weiland aus diesem