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Regesten, Wolkenburg und Drachenfels betreffend.
heimgefallene Lehne wieder verliehen, dass demselben vonihrem Ländchen Frohnenbroich kein Schaden geschehen solle.(Laconablet Urkdb. IV. 579.)
(157) 1495. Des- Preussischen Gesandten Werner von Drachen-
fels, obersten Compaus des Hochmeisters, Anträge an denOrden von Livland, betreffend die Unmöglichkeit, Hülfstruppengegen die Hussen zu schicken. (Index corp. bist, diplom. Li-von. Esthoniae etc. II. 105.)
(158) 1494 — 1514. Werner von Drachenfels erscheint in Preus-
sen als Oberster Gompan des Hochmeisters von 1494 — 1495,als Pfleger zu' Tapiau 1495 13. Oct. und 1497 20. Juli, alsVogt zu Soldau 1506. 7. Juli 1512. 22. Nov. 1614. 3. Febr.(J. Voigt Namen-Codex der deutschen Ordens-Beamten S. 80.106. 111.).
(159) 1508. 29. Oct. (Sonntag nach dem 11,000 Jungferntag). Der Chor-
bischof und das Domcapitel zu Cöln bekunden, dass zwischendem verstorbenen Erzbischof Hermann (in dem sehr incorrectenAbdrucke Scrvian genannt) einerseits, und Johann vonDrachenfels anderseits Fehde und Unwillen des SchlössetDrachenfels und der Pfandschaft über Schloss und AmsWolkenburg wegen gewesen sei, und beschliessen, Johannv. Drachenfelts von Stund an zu dem Drachenfels und zuder Pfandschaft Wolkenburg einsetzen zu lassen, der Art, wiesolches vorher des Johann seliger Vater und sein Bru-der hernach inne gehabt; und bitten, dass Heinrich vonDrachenfelts des Stifts Cöln wieder gebrauchen und zuGnaden angenommen werde; item sollen wir Heinrichen vonDrachenfelts Geleit geben; item soll Jobann v. Drachen-felts alle Gefangenen, so sich noch gelänglich in seinen Hän-den befinden, sonder Entgeld ledig lassen etc. (Lünigs lieichs-arch. XIX. 258.) Aus der mehr erwähnten Abhandlung: „DieBurg Drachenfels und ihre Bewohner," entnehmen wir hierübernoch Folgendes: „Erzbischof Hermann bestimmte 1508 einenVergleichs-Dingtag auf den 21. Oct,, starb aber kurz vor die-ser Frist am 27. Sept. und während der Sedis-Vakanz verglichsich das Domkapitel (am Sonntage nach 11,000 Jungfrauen)mit Johann II. von Drachenfels und seinen Brüdern und wardwieder in Besitz von Drachenfels und der Pfandschaft des Am-