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Die Edelherren, Burggrafen und Freiherren von Drachenfels
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ßegesten, Wolkenburg und Drachenfels betreffend.

welcher in der Fehde gegen den Erzbischof Ruprecht vonCöln sein Haus Gudenau und seine Pfandschaft an Wol-kenburg und Königs winter eingebiisst hatte, unterwirftsich demselben zu beständigem Ritter- und Hofdienst mit Ver-zieht auf Gudenau für die Lebensdauer Ruprechts mit derVersicherung, dass er auch seinen Bruder Godart vonDrachenfelts bitten wolle, für sich und im Namen seinerSchwester diesen Verzichtsbrief zu besiegeln, (LacombletUrkdb. IV. 430.)

(140) 1475.Herr Idennerich Herr zu Drachenfelz Ritter

und Herr Claess zu Drachenfelz Ritter syen magh hanndtbeide ihre Lehen umbe Herr Geirharttenn Graven zu Seinempfangenn, nemblich 30 Gulden Geiz nach Laude Irer Ver-schriebunge". (Mann Lehenn Boech der Grafschaft Sein, aus-geschrieben anno 1475 in Linde Archiv für Rheinische Gesch.II. 132.)

(141) 1476. 4. Oct. Die dem Erzbischof Ruprecht von Cöln ergebenen

Edelmannen, Ritter und Städte, unter denen sich auch: Nico-laus burggravius in Drachenf elz dominus in Oilbruckmiles und weiterhin: Gotfridus in Drachenfeltz domi-nus in Oilbruck et Koeninxfelt befindet, bitten den PapstSixtus IV., dem Landgrafen Hermann von Hessen, Deckantenzu St. Gereon in Cöln zu befehlen, dass er sich vorgedachtemErzbischof unterwerfe. (Lacomblet Urkdb. IV. 483. Fahnecod. dipl. Salm-Reifferscheid, p. 249.)

(142) 1477. 26. Juli. Die Räthe des Herzogs von Jülich vermitteln

die Uebereinkunft, wonach Erzbischof Ruprecht unter Beibe-haltung seines Titels auf das Erzbisthum zu Gunsten desLandgrafen Hermann von Hessen verzichtet und eine Leib-rente von 4000 Gulden erhält, wofür ihm das Schloss nebstAmt Lechenich und das Haus Heimerzheim eingeräumt wird.Gleichzeitig ward die Fehde, welche zwischen Philipp Grafenv. Virneburg und Herrn Wilhelm v. Brunsberg Ritter einerseitsund Herrn Claiss Herrn zu Drachenfels Ritter undGerhardt Quadt anderseits ausgebrochen war, gütlich beigelegt.(Lacomblet Urkdb. IV. 489.)

(143) 1477. In der Eheberedung zwischen Otto Waldpot von Bassen-

heim und Apollonia von Drachenfels, werden als ihre