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Regesten, Wolkenburg und Drachenfels betreffend.
als Obmänner die Entscheidung treffen sollten. Die Hauptfragewegen Zülpich blieb damals unerledigt, bedurfte indessen einernunmehrigen Erörterung und fand ihre Erledigung am 1. Juli1397, wo Cölnischer Seits als Mituntersiegler des AusgleichsGodart Burggraf zu D räch e n fe ls genannt wird (Lacom-blet Urkdb. III. 896.).
(106) 1399. Eheberedung zwischen Burggraf Godfried von
Drachenfels und Adelheid, des Philipp Scherfgen inCöln Tochter (Nach der Abhandlung: Die Burg Drachenfelsund ihre Bewohner).
(107) 1400. 20. März zu Bonn. Erzbischof Friedrich III. von Cöln
überweiset dem Grafen Heinrich von Nassau und der Gemalindesselben, Katharina, zur Sicherheit einer ihnen verschriebenenRente von 1200 Gulden, falls er solche während seines Lebensnicht mit 12,000 Gulden ablösen sollte, die Zollgefälle zu Linzbis zu diesem Betrage, oder das Schloss Altenwied, wenn siein der Zollerhebung behindert werden sollten. Das Documentist mituntersiegelt vom Ritter Godartz von Drachenveltz(Lacomblet Urkdb. III. 955,).
(108) 1401. 28. Febr. Wilhelm Graf von Wied trägt dem Erzbischof
Friedrich III. von Cöln die Burg zu Dierdorf zu offenem Hauseauf. Besiegelt hat die Urkunde Herr Godard Herr zuDrachenfels. (Günther cod. Rheno. Mosellan. IV". 91.)
(109) 1402. Burggraf Gottfried von Drachenfels und seine
Gemalin Adelheid kaufen das feste Haus Gundenau. (DieAbhandlung: Burg Drachenfels und ihre Bewohner.) Es heisstvon dieser seiner Gemalin in dem Drachenfelser Missale:„27. Aug. obiit Aleydis burgravia de Drachenfels."
(110) 1405. 6. Apr. Emicho Graf zu Leiningen und Godart Bur-
greve zo Drachen feltz als Räthe und Schiedsleute in Sachendes Erzbischofs Friedrich von Cöln mit dem Grafen Gumbrechtvon Neuenahr, treffen Entscheidungen wegen der GrafschaftNeuenahr. (Günther cod dipl. Rhen. Mosellan. IV. 108.)
(111) 1406. 23. März. Emich Graf von Leiningen, Johann Herr zu
Reiferscheid und Godart burchgreve zo DrachenueltzRitter Seitens des Erzbischofs Friedrich III. und der StadtCöln; dagegen Everard von Limburg, Vlecke von Nesselrodeund Hermann Wanthof Seitens des Jungherzogs Adolph von