226
Demnächst erscheint Johann am 25. April 1314 zn Ierichowam Hofe des Markgrasen WaldemarI und am 3V. November 1314mit Droiseke zu Spandau am Hofe des Markgrafen Johann. ImJahre 1315 nimmt er mit seinem Vater und seinem Bruder HeinrichTheil an dem Bunde gegen die Markgrafen Waldemar und Johann,wobei er als Mitbesitzer der Schlösser Betzendorf und Calbe ge-nannt wird. Nach der Wiedcraussöhnung mit den Markgrafen er-scheint er im Gefolge Waldcmars am 27. Juli 1315 neben seinemVater Droiseke zn Spandau/ 1317 am 1., 5., 8., 10. April zuSpandau, am 12. April zu Neustadt-Eberswalde ^)/ dann wiederum mitseinem Vater zusammen in demselben Jahre am 14. April zu Licben-waldc und zu Oranienburg, am 24. April zn Berlin, am 10. Maizu Neustadt-Eberswaldc/ desgleichen 1318 am 26. und 28. März zuSpandau, am 25. April und 22. Mai zu Tangcrmünde, am 12.Juli zn Kamenz/ im Jahre 1319 am 1. Januar zu Taugermünde,am 8., am 12. und am 26. Januar zu Spandau, endlich am20. März zu Tangcrmünde.
Dazwischen am 18. August 1317 hatte Johann mit seinem Bru-der Heinrich den Konsens ertheilt zur Veräußerung von Besitzungenin Glüsig durch ihren Oheim Jordan von Wodcnswcgen, undam 4. Mai 1318 war Johann nach einer zu Arcndscc ausgestelltenUrkunde mit den Rittern Bartold von Buz (Buest) und Matthiasvon Iagow Bürge der Gebrüder Henning und Otto vou Gladigau,als diese die Mühle zn Gladigau dem Kloster Arendsee verkauften^).Außerdem war Johann aber auch bei den Friedensvcrhandlungen,welche dem großen Kampfe von 1315 und 1316 folgten, mehrfachbetheiligt. Nach einer Urkunde vom 6. Mai 1317, ausgestellt vonHeinrich, Thime und Albrecht Knuth, war die Stadt Frcibcrgden Rittern Heinrich von Alvenslcben und Johann vonKroch er, welche den Knuth gegenüber eine Bürgschaft übernommen
-) u. B. I, 105.2) U. B. I, 130-138.-) U. B, I, 159 u. 179.