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1 (1865) Zwölftes bis funfzehntes Jahrhundert
Entstehung
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nach Inhalt derselben Urkunde den Ritter Dietrich von Hordorf be-wog, dem Kloster eine Wiese zu schenken, nämlich weil seine Tochterin dasselbe ausgenommen war. Wann die Schenkung stattgefunden,geht aus der Urkunde ebenfalls nicht hervor/ Wohlbrück giebt unterBezugnahme auf ciuc ungedruckte Urkunde an, daß es einige Zeitvor dem Jahre 1322 geschehen '). Ritter Heinrich scheint aberim Jahre 1325 noch gelebt zu haben, da er in der Urkunde nichtmit einem Beisatz bezeichnet ist, aus welchen: sein etwa inzwischencrfolgtcs Ableben ersichtlich wäre^).

21. Bernhard.

Bernhard ist wahrscheinlich ein Sohn Johanns (17) undBruder Droisckes, da die Urkunde vom 4. März 1282 wegen Schen-kung einer Hcbnng in Groß-Schwcchtcn an das Stift S. Nicolaizu Stendal von Droiseke und seinen Brüdern spricht, außer Hein-rich aber sonst kein anderes Mitglied der Familie bekannt ist, dasfür Droisekcs Bruder gehalten werden könnte.

Bernhard wird überhaupt nur zwei Mal genannt, in zwei Ur-kunden, welche beide vom Markgrafen Hermann zu Spandan aus-gestellt sind, die eine am 12. April 1306, die andere am 13. Oktober1307'). Nach Ausweis dieser Urkunden war Bernhard Ritter undgleich seinen Brüdern Droiseke und Heinrich Vasall der OttonischenLinie des inarkgräflichcn Hauses/ ferner crgicbt die erste der beidenUrkunden, daß er zu der Zeit Beamter (trme tomporis olllcialisnoster) des Markgrafen Hermann war.

1) Wohlbrück, Gesch. des Geschl. ZIlvensleben I, l99.

2) Daß der in der Urkunde erwähnte Ritter Heinrich Droisekes Bruder undnicht dessen Sohn gleichen Namens sei, crgiebt sich nicht mit Bestimmtheit. Wenn wirErsteres angenommen haben, so ist es deßhalb geschehen , weil in der Urkunde Johannsund Jordans v. Kröcher nicht gedacht wird, Verfügungen der drei Brüder über ihrVermögen aber von ihnen meist gemeinschaftlich getroffen wurden.

') U. B. I, S7 u. 62.