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1 (1865) Zwölftes bis funfzehntes Jahrhundert
Entstehung
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19, Hans.

Einer Nachricht aus den Jahren 1384 bis 1390 zufolge, besaßein Johann von Olvcnstedt zu Süldorf 1^ Salzpfannen und einenSalzkot, welche von Tile und Friedrich Eckchardes abgetreten waren.

Im Fahre 1391 verlieh der Erzbischos Albrecht von Magde-burg 3 Mark Geldes aus Süldorf sSuläorp) an Heyne Wagcn-knccht, dessen eheliche Wirthin Zecheline und an Hans ScheningBürger zu Magdeburg, welche diese wiedcrkäuflich von des Erz-bischofs lieben Getreuen Hans von Olvcnstedt erworben hatten,wobei letztcrem und seinen Erben der Wicderkauf für 30 Markmagdeburgischer Währung vorbehalten wurde').

Hans von Olvcnstedt hatte demnach Besitzungen zu Süldorf,wo bereits Randewig (6.) im 13. Fahrhundert angesessen gewesen war.

Hiermit hören die Nachrichten gänzlich ans, welche über das Ge-schlecht von Olvcnstedt haben aufgefunden werden können. Es istdas Geschlecht wohl um jene Zeit oder nicht lange nachher aus-gestorben, nachdem es, wie die Nachrichten über die unter 16 bis 19aufgeführten Mitglieder zeigen, anscheinend im Laufe des 14. Fahr-hundcrts an Ansehen verloren hatte und in seinem Vermögen her-unter gekommen war. Die Verhältnisse, unter welchen diese vierPersonen vorkommen, auch ihre Vornamen, die von den früher inder Familie üblichen abweichen, lassen es sogar zweifelhafterscheinen,ob dieselben in der That dem rittcrmäßigen Geschlecht von Olvcnstedtund nicht vielmehr der obenerwähnten Patricier-Familie gleichen Na-mens angehören. Fedoch fehlt es aus jeuer Zeit nicht an Beispielen,daß einer Scits cdclc und ritterbürtige Geschlechter in den Bürgcrstand,anderer Seits Patricier-Geschlechter in den Ritterstand übergehen.

9 Neg. 42 u. 43.