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1 (1865) Zwölftes bis funfzehntes Jahrhundert
Entstehung
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14. Uandtivig.

Ein Ritter Rand ewig von Qlvcnstedt, vermuthlich ein SohnMarquards (8.) oder Albrechts (9.) und Enkel Randcwigs (6.),kommt in zwei zu Z erbst im Jahre 1339 ausgestellten Urkundenals Zeuge vor. In der ersten dieser beiden Urkunden (vom 4. Juni)schenken die Fürsten Albrecht und Waldemar zu Anhalt der KircheS. Bartholomäi zu Jerbst das Patronat der Kirche S. Nicolai da-selbst. In der zweiten Urkunde (vom 14. December) reversirt sichdas Kapitel S. Bartholomäi wegen Zahlung von 5 Mark Silber/womit eine neugestiftete Vikaric zum Altar S. Iohannis in derKirche S. Bartholomäi dotirt worden war').

Rand ewig ist in beiden Urkunden unter den weltlichen Jeugender erste/ er ist noch vor Wipert von Zerbst aufgeführt/ der einermächtigen Familie angehörte und ein angesehener Ritter war P. Wiesich hieraus crgiebt, scheint Raudewig ein Mann von Bedeutunggewesen zu sein/ wiewohl er außer in den gedachten Urkunden von1339 nicht weiter vorkommt.

15. Sernt.

In einer/ wie es scheint, zu Quedlinburg ausgestellten Urkundedes Stifts S. Wiprecht in Quedlinburg, welche die AebtisstnJutta durch Anhängung ihres Siegels bekräftigt hat, wird imJahre 1339 Lsrnt von Olvoustsclo als letzter unter den

Zeugen aufgeführtP. Daß dieser Bernt mit Bernhard (13.) iden-tisch sei, ist nicht wahrscheinlich, dagegen kann er sehr wohl desletzteren Sohn sein.

U Reg. 36 u. 37.

-) Vergl. Märk. Forsch. VIII, 82.

2) Reg. 38.