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1 (1865) Zwölftes bis funfzehntes Jahrhundert
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Am Schluß dieser Vorrede sei es gestattet, den Inhalteines Handschreibens mitzutheilen, welches Seine Majestät derKönig Friedrich Wilhelm IV. die Gnade gehabt hat, an denLandes-Direktor Friedrich Wilhelm Carl von Kröcher zu rich-ten, nachdem Allerhöchstdemselben von diesem ein Exemplar derKlödcnschen Geschichte der Familie von Kröcher überreicht wor-den war. Dieses Handschreiben, zugleich ein ehrenvolles Zeug-niß für unsere Vorfahren und ein Antrieb für die Nachkom-men, sich derselben würdig zu zeigen, lautet wie folgt:

»Ich habe das Mir am 27. Oktober d. I. von Ihnenüberreichte Exemplar der Geschichte Ihres alten undehrenfesten Geschlechts mit vielem Interesse empfangenund sage Ihnen für dessen Mittheilung Meinen bestenDank mit dem Wunsche, daß Ihr Geschlecht noch invielen Nachkommen fortblühen, und von den letzterenbis in die spätesten Zeiten die Erbschaft der Loyalitätund des Patriotismus ihrer Vorfahren ungeschmälerterhalten werden möge. Bellevue, den II. Dezember1852. Friedrich Wilhelm.«-Möge der hierin von dem Königlichen Herren ausge-sprochene Wunsch für alle Zeiten eine Wahrheit bleiben undwerden.

Berlin, am Freitag vor Pfingsten 1865.

August Henuig vou Krvcher.