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Breisgau, die Vogtei über das Kloster St. Marieuzell (St. Margen ^in dem Schwarzivald) mit Leuten und Gütern, und namentlich solchen zu Fro-hnbach, Zarten und Merdingen und in andern Orten des Breisgau, 2 mitGerichten, allen Rechten und Gewohnheiten und Allem, das zu der genannten Burg,Herrschaft und Vogtei gehörte, an Holz, Feld, Wasser, Aecker, Matten, Neben,Fischenzen, und wie er es herbracht hatte. Zur Sicherheit des Käufers leisteteer mit seiner Gemahlin Margarethe und ihren Kindern auf alle Rechte, dieer oder seine Vordern an die verkauften Besitzungen und Güter hatten, Verzicht;auch der Abt und Convent des genannten Klosters beurkundeten, daß der Verkaufmit ihrem Wissen und Willen geschehen seye und sie Burkard den Turner zu ihremVogt und Herrn genommen haben über ihr Kloster, ihre Leute und Güter, inder Weise, als es unter ihrem bisherigen Herren, Grafen Albrecht, her gekommen,und gelobten für sich und ihre Nachkommen, dem Käufer und seinen Erben ge-horsam zu seyn. Zeugen des Verkaufs zu Freiburg waren: Herr Reinhardvon Rüti (abgegangener Ort bei Oberndorf), Herr Hermann der Schreiber,Kirchherr von Ebingen (O.A. Balingen), Herr Konrad und Herr JohannesSneweliu (von Freiburg), Herr Egenolf Kücheln, Herr Rudolf der Tur-ner, Ritter, u. A. —
Zwei Jahre später überließ Albert mit seiner Gemahlin Margarethaaus Liebe zu seineu Bürgern von Rotenburg und zu deren gemeinem Nutzendenselben die Einkünfte von dem Ungelt und dem Untergang mit der beson-deren Bestimmung, daß damit die Reparationen und Bauten an der Stadt be-stritten werden sollend —
Schon in dem nächsten Jahre, 1296/ sah er sich aber, um größere Aus-gaben zu vermeiden, genöthigt, seine Burg und Stadt Rotenburg mit Güternund Leuten an Pfalzgrafen Rudolf bei Rhein und Herzogen von Baiern,seinen Verwandten weiblicher Seite („auuueuluiu"), für 3196 Mark Silber zu ver-pfänden/ wofür dieser bei Ulberts Tochtermann, dem Markgrafen HeinrichvonBurgau, für ihn eingetreten, und worunter ohne Zweifel auch das Heiraths-gut der Gemahlin des letzteren begriffen war.
Endlich verkaufte Graf Albrecht (von „Heigerlöch") an das habsburgisch-östreichische Haus — das Jahr ist nicht bekannt, so wenig als eine Urkundedarüber — die Burg Neu-Höwen (nun Burgruine in der Gemeinde Stetten
> S. auch unten S, 40 ff.
2 Näheres über die Lage dieser Ortschaften s. in der Grafschaft Hohenberg.
Z S. im Urkd.-Buch. zu 28. Okt. 1295.
» S. das. zu 27. Mai 1299.
5 Uebrigens scheint die Pfandschaft bald wieder ausgelöst worden zu seyn, da die StadtR. bei Ulberts Söhnen und Hause geblieben.