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<1> (1862) Geschichte der Grafen von Zollern-Hohenberg
Entstehung
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und Pfarrei Kirchen, Großherz. Bad. Bez. A. Engen) mit allen dazu gehörigenNutzen und Rechten. ^

E. Belohnungen Graf Ulberts Ii. 2

Im Jahr 1295 lieh Graf Albert Friedrich von Ebingen den Zehntenzu Schönenberg (Schömberg, O.A. Rotweil), zwei Huben zu Goßheimund ein „aigen" zu Obernheim (beide im O.A. Spaichingen). ^

Attenthal bei Freiburg im Breisgau trugen die Herren von Falkenstein(bei Freiburg) von Graf Albert zu Mannlehen. (S. die Grafschaft Hohenbergund im Urkundenbuch zu 1267 und zu 1375.)

Zufolge einer Urkunde von 1292 ^ war das Dorf Bühl (O.A. Rotenburg)Lehen von Graf Albert. Nach derselben verkaufte nämlich Eberhard von Rin-gingen (Dorf R. über dem Killerthal, K. Pr. O.A. Trochtelfingen) seinDorf Bühel, das er und seine „Vorfordern von dem durluhtigen Mann HerrnAlbrechten von Hohenberg in Namen und lehenswise fry vnd geruwenlichbesessen, mit vffgeben in gewalt vnd Hände Ulberts als Ordnung des Rechtenbegert" an Heinrichen des Deners (sie!) Sohn von der „nuwen statt Ehin-gen" und Bertholden des Deners Sohn von Reutlingen um 499 Pfund Heller,worauf Graf Albert auch den Käufern das genannte Dorf „in namen und lehens-wise öwenklichen zu besitzen" lieh. —

Einige weitere Belehnungen Werts ergeben sich auch aus der Geschichte seinesgleichnamigen Sohnes zu den Jahren 1299 und 1399. Laut Urkunde des letz-teren vom 18. Mai 1299 (f. unten und im Urkundenbuch) hatte sein „Feter HerBerchcold von Mvl Husen" von unserem Grafen Albert II., der ihn auchseinen Vasallen nannte (f. oben), „die burch ze Helmotshain, den walt zeHelmotshain, Gvndelshein vnd Bernhartshusen" zu Lehen. ^

Zufolge einer andern Urkunde Ulberts III. von dem Jahr 1399 trug HerrRitter Ulrich, „ein Ritter vnd Frye von Guttenberg vnd Herr zu Bernowe"/(Bernau, Schloß, lag auf dem erhöhten linken Rheinufer unterhalb Waldshut) das

1 Dis sint nutze unde reht, die diu Hörschaft IM an liuten und an gnote, die mit derbürg ze der Niuwen Hewen kaufet sint umde graven Albrecht von Heigerlüch".Habsb. östreich. Urbarbuch, verfaßt zwischen 1393 und 131 l; heransgeg. von vr. Fr. Pfeiffer.Bibl. d, lit. Vereins in St. dir«. 19. S. 288. Die dazu gehörigen Rechte und Nutzen sieheunten in der Grafschaft Hohenberg.

2 Obgleich Albert eine große Anzahl Lehensleute hatte, so sind doch nur wenige Belehnnngs-Handlungen desselben bekannt. Bereits kennen wir ans dem Borstehenden eine Anzahl Be-sitzungen, die von ihm zu Lehen giengen, und reihen hier noch einige andere an.

2 Nach einer Aufzeichnung im Documenten-Buch des Kl. Rotenmiinster.

4 S. im Urkundenbuch zu 19. Febr. 1292.

5 Helmsheim, Gondelsheim und Bonhartshauserhof zwischen Bretten und Bruchsal, Groß-herzogthum Baden.

6 Ueber denselben und dessen Geschlecht s. Mone, Zeitschr. III, 355 ff.