— XVII —
Schließlich fügen wir noch an, daß das Haus Hohenberg in dön ollen beiden Bnrkardingern aufgeführten Ortschaften Pflummern und Grüningenbegütert war, wie auch die Herren von Hundersiugen (N.) unter den Hohenbergi-schen Lehensleuten genannt werden.
Von Besitzungen der genannten Geschlechter ini Breis gan heben wir fol-gende Orte aus: Thalhausen (N.), Filial von Ebringen, Nimsingen (N.),Gündlingen (N.), Gottenheim (Hz.), Bechlingen (N.), Endingen (Hz.),Niegel (N.), Emmendingen (N.), Ober-und Nieder-Winden (N.), Neichen-bach (N.). Dabei ist daran zu erinnern, daß der Bezirk zwischen Waldkirchund Ettenheim, in welchem Endingen und Emmendingen liegt, 926 unmit-telbar unter Herzog Bnrkard I. von Alemannicn stand.
Zwischen Ebringen und Gottenheim liegen Thiengen (H.), Merdin-gen (H.), westlich davon Herdern (Z.) und die Burg und Herrschaft Wieseneck(H.). Bei Endingen war das Haus Hohenberg und bei Nordweil (zwischenEmmendingen und Ettenheim) das Haus Zollern (1998) begütert.
s- 8.
Die Freien von Entringen (O.A.-Herrenberg).
Landold und Adelbert ^ von »XutriuZan» nebst den Söhnen des echteren— gleichfalls Landold und Adelbert genannt — werden in der Stiftungs-Ge-schichte des Klosters St. Georgen als die nächsten Anverwandten und ErbenHezelo's bezeichnet, wenn dessen Sohn Hermann ohne Nachkommen sterben sollte.Landold von E., der Jüngere, kommt noch II 12 vor. Mone, a. a. O. IX.S. 290. 297. 298. In Betreff der späteren Freien von Entringen der NamenFriedrich, Otto, Eberhard und Verengert s. unten S. 542.
Die Freien von Winzeln. ^
Dieses Geschlecht führte, wie die Ahnherren Hezelo's und die alten Freienvon Entringen den Namen Landold. Das älteste uns bekannte Glied ist jenerLandold von »"Aiuealuu», welcher im Jahr 1959 zu Hilzingen (Bez.A. Blu-menfeld) Zeuge war, als Gr. Eberhard (von Nellenburg) Grundstücke inSchaff Hausen eintauschte. Fickler a. a. O. Beil. VI.
Den Verhandlungen Hezelo's zu Urslingen mit seinen Entringer Ver-wandten in Betreff der Stiftung (Begabung) von St. Georgen wohnte 1934 auchein Landold von „Winzila" an. Es ist bieses ohne Zweifel derselbe, welcher1998 bei Rotweil Zeuge war, als die Stiftung des Klosters Alpirsbach, woran
> Dieser kommt schon 1075 vor. S. unten S. 512.
2 Sollten diese zwei Namen, wovon der erstere überdies ein alter Nellenbnrger ist, nochauf die gleichnamigen Grafen der Hattinh unt a re und des SülichgaueS zum Jahr 838zurückweisen? S. oben S. IV.
2 Vgl. unten S. 407. f.
Schmid Gr. v. Zollern-Hohenberg. Einlcit. 2