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<1> (1862) Geschichte der Grafen von Zollern-Hohenberg
Entstehung
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XVIII
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sich besonders Adelbert von Zollern betheiligte, verhandelt wurde. Noch amSchlüsse des 12. Jahrhunderts (l!92, 1195, 119ö) wird ein Landold von W.neben (mitunter vor) Gr. von Zollern und Hohenberg in Kaiser-Urkunden alsZeuge genannt. Nov. Avil. I. uro. 1. 45. 55. 58. und unser Urkd.-Buch uro. 15. 19.In späterer Zeit haben wir keine Freien von W. mehr getroffen.

Der Burgsitz dieses Geschlechts stand ohne Zweifel auf dem „Wenzelstein"einem der Lochenfelsen, wo noch Ruinen einer Burg zu sehen sind. Zu demselbengehörten ehedem ein Dorf Winzeln, Leute und Güter in den Ortschaften Thie-ringen, Hausen, Hossingen, Meszstetten und Böttingen, was aber schon1253 meist im Besitz des Klosters Benron war, daher sich die Vermuthung auf-drängt, der Stifter desselben könnte zu dem Stamme der Landolde von Winzelngehört haben. Vergl. was wir oben S. III. bei Gr. Friedrich von Zollern,als dem Schirmvogt von Neuron, gesagt haben. Mit andern Besitzungen des Ge-schlechts macht uns die Stiftnngsgeschichte des Klosters St. Georgen bekannt^es sind dies das Dorf Ehestetten bei Ebingen, die Kirche in Dnrrwange»nebst Gütern hier und in Stockenhausen (O.A.Balingen), was alles Landoldund Hug von W. 1994 an genanntes Klosters schenkten. Mone, a. a. O. IX. S. 215

Sämmtliche Ortschaften, sowie die Burg W. selbst, liegen in demjenigen Bezirk,welchen wir als den Scherragau und den Kern der Grafschaft des Zoller-stammes bezeichnet haben.

Das Geschlecht der Hesso von Virst (First).

In der oft erwähnten »Xotitia luuäatiouis« und dem Loci ex Hirsau», a. a. L,begegnet uns ein „Hesso von Virst" („First"), welcher, wie obiger Hesso, de,Mitstifter von St. Georgen, den Titel »eaxitansus« erhält, also ein Dpnaswar. Er hatte ansehnliche Besitzungen bei der »villa Larva, sita iu eoiuitaüuroutium, ^ gui vocautur Lauras«, somit bei Neuron im Donauthal, welche e>1992 dem Kloster St. Georgen ^ gegen andere bei Nehren und Gönningei(O.A. Tübingen) gab, schenkte auch 1995 dahin einen halben Meinsen bei »Liisintz'sslisiin in paM Lsuuaumn« (Ensisheim im Beerathal) und Güter ii„Oberenholz". Mone, a. a. O. IX. S. 211. 218.

Dieser Hesso von V. ist ohne Zweifel identisch mit jenem Hesso von „First"welcher mit einem Bruder Namens Burkard dem Kloster Hirschau »VinnLalieain tsrrain« und 4 Huben bei Schwaldorf (O.A. Notenburg), sowie all' seiBesitzthum daselbst schenkte. ^

Wie die von Hesso eingetauschten Güter klar andeuten, ist die Burg „Virst

1 Die Grafschaft der Berge, d. i. Hohenberg.

2 Dieses hatte auch bei dem in der Nähe von Hechingen gelegenen Orte Starz etBesitzungen, fiir welche es die bei Nehren eintauschte.

s <Zvä. Lirs. a. a. O. S. 4l>. „Isrra salioa" — ein mit dem Wohnort des Grundeigsthiimers zunächst verbundenes Gut, welches er als ^Noäinm, als torra äomimca nnmittelübesaß und bewirthschaftete, gegenüber von den zu Lehen oder Bodenzins ausgegebenen Gute«