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8 (1890) Ergänzungen und Berichtigungen zu Bd. 1 - 7 : 1085 - 1417
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olm geuerde. Wo aber das nicht geschehe vnnd solche bezahlung nach derobgemelten zeit verzogen wurde, was sie dess dann schaden nehmen mitgeringe, bottenlohn, nachreiss oder wie dann der schade hiess, der redtlicher,kundtlicher vnnd vngeuerlichen were, den gereden wir in gütlichen mitsambtdem hauptgelt zu bezahlen ahn alle widerredt vnnd geuerde. Vnnd darumb sohaben wir in zue bürgen gesetzt vnuersclieidenlichen dise hei nach geSchi ibeiienbürgen, als wer, dass wir, vnnsere nachkommen a nnd stifit dem obgenanntenJohannsen vnnd seinen erben die obgemelte funffhundert gülden vff dieobgnante zeit vnd auch den schaden, ob der daruff gangen were, alssvorgeschriben stehet, nit aussrichtenn oder bezahlten, werden sie dann voninen gemahnt, zu hauss, zue hofe oder vnter äugen, mit botten, brieuenoder mit gutem mundte, so sollen sie vnuerzogenlichen infarn mit ihr selbsleibe oder ieglicher stelle einen knecht vnnd ein pferdt an sein statt, in einoffen wirthshauss zue Kitzingen, darein sie dann bescheiden werden, darinzu l als ten vnnd auss der laistung nit zu khommen, solang biss dass derehegnant Johanns vnnd seine erben der ehegemelten funffhundert güldenmitsambt dem schadenn, den sie dess dann eingenommen hetten, alssvorgeschrieben stehet, aussgericht vnnd bezahlt sein, gentzlichen vnnd galir,ohne geuerde. Der bürgen soll auch keiner die laistunge vff den. andernverzihen, noch sich entschuldigen, das seiner mitburgen nicht enleisten, nochfurzihen, das er in einer andern laistung sey, oder die man sonst ohne seinenwillen gegeben habenn, noch sich mit kheinerley sachenn behelffenn, damiter leistung bezahlen möchte, olm geuerde, sonder welcher gemahnt wurdt,der soll vnuerzugenlichen vnd vnbeclagter dinge infaren vnnd laisten in dermass, alss vorgeschriben stehet, ahn geuerde. Wer auch, das der bürgeneiner abgienge, vom landte führe, stürbe oder vnnutz wurde, so sollen wir,vnnser nachkommen vnd stifft dem ehegenanten herrn Johannsen vnnd seinenerben, ie alss offt das noth geschieht, andere als gute und gewisse bürgenwider setzen in den nechsten virtzehen tagen, nachdem vnnd wir des ermantwerdenn, ohn Widerrede; anders, werden die andern bürgen gemant, so sollensie laisten als vorgeschriben steet, so lang biss das die zahl der bürgenwider erfüllet wurdet, ohn geuerde. Ob sich auch der laistende knecht oderpferdte eins verzehrt oder abgienge in der laistunge, welchen bürgen dasgewest ist, der soll ie als offt andere knechte oder pferdt wider stellen vnndantworten in die laistunge an der abgangenen statt, alss offt das noth geschieht,ohn alles verzihen vnnd geuerde. Wir gereden auch für vnss, vnserenachkommen vnd stifft, die bürgen gutlichen zu ledigen vnnd zu losen vondiser burgschafft vnnd laistunge ohn aydte vnnd ohn schaden, ohn geuerde.