wylkörten die obgenanten vnnser iterre, der Tanner, auff disen hewtigen tagevor vns ze rechten. Vnd also claget Marquard Tanner durch Wilhelmvon Meiental, seinen fursprecher, wye daz sein vettei Stephan lanneivon todez wegen abgegangen were vnd hinder im gelazen hette etliche guter,ecker vnd wisen. die er von meinem lierren zu lehen gehabt hette vncl derer vmb von erbschaffte heims vnd schiltes wegen nechster erbe were; vndsinddemolen so mein herre ein gefürster herr were, so hoffet er, daz er imdie von rechtes wegen vnd möglichen leihen solte. Das verantwort meinherre durch Jorgen Tewrlem, seinen fursprechen: als Marquard Tanner nachsolichen lehen spreche vnd sein vater vnd ander sein vetter noch bey lebenvnd auch dez heims weren, ob im Marquard icht möglichen ein bestalttete, wie er im mit recht enbreche, daz er seinem vatter vnd vettern auchenbrochen were. Also ward erteilet: sintdemalen vnd sein vater gegenwertigwere, so solte er möglichen ein bestalt tun vnd sich des verschreiben vnterseinem insigl; doran mich vnnd die bey mir an dem rechten sassen, desein gnüge dewehte sein. Also läwtmert der obgenant Marquard Tanner mitseinen fursprechen den obgenanten seinen Spruch vnd in der maze, als daoben geschriben stet. Dorauff antwortet mein herre mit seinem fursprechen,wie das Steffan Tanner selig von Marquard Tanner vnd allen Tannerngeteilet vnd gesundert were gewesen vnd hette solicli lehen in sein eineshand gehabt vnd were on leibes erben abgegangen: darumb meynet meinherre, das im die lehen nach dez reichs, dez landes zu Francken vndseiner lehen rechte ledig vnd verfallen weren, als auch daz vormals beyseiner herschafft vnd vatter seligen also herkomen were, vnd er hoffte, dazer im der nicht pflichtig sein solte zu leihen. Also fraget ich noch bey derteyle clag vnd antworte des rechten. Do erteilten die funffe, mit namenWilhelm von Meyental, Jorg Tewrlein, Appel von Seckenndorff, Dytz Zobelvnd Contz Kudorffer: syntdemalen vnd Steffan Tanner on leibes erbenabgegangen vnd von Marquard Tanner vnd allen Tannern geteylet vnd gesundertwere vnd sie erfaren hetten, daz etlichen andern herren zu Franken insolicher maze lehen mit recht heyrn geteylet weren worden, so solten dieobgenanten lehen auch muglichen ledig vnd verfallen sein. Aber die andernvorgenanten meines herren manne haben in der vrteil ein berate genomen\nd ist mit wilkure auff beyclen seyten ein nemlicher tage darumb beredeta nd auffgenomen worden gen Onolspach auff den nechsten donerstag vorsand Merteins tage schierst körnend"), daselbsthin die obgenanten meines herrenmanne komen vnd die vrteyl auzsprechen sullen. Welche aber von ehaffteroder leibes not wegen dahin nicht komen mochten, die sullen ir vrteil
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8 (1890) Ergänzungen und Berichtigungen zu Bd. 1 - 7 : 1085 - 1417
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398
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