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8 (1890) Ergänzungen und Berichtigungen zu Bd. 1 - 7 : 1085 - 1417
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werke entdeckten Irrthümer berichtigt und gleichfalls in dieErgänzungenund Berichtigungen" aufgenommen.

Wenn wir gleichwohl in einzelnen Aeusserlichkeiten, wie genauerenNachweisungen der Originale, Verweisungen der hier neu gebrachten.Urkundenauf einander und auf das Hauptwerk, reichlicheren Anmerkungen und aus-führlicheren Registern, von dem Vorbilde des Hauptwerkes. abgewichen sindund insbesondere die letzteren nach den heutigen Grundsätzen eingerichtethaben, so glauben wir uns damit den Dank der Benutzer verdient zu haben.

Nicht geringe Schwierigkeiten bot die Feststellung der unzähligen Orts-namen. Waren die heutigen Bezeichnungen leicht erkennbar oder andererseitsihre Feststellung unmöglich, so haben wir sie ganz unterlassen; wir wolltenkeine Vermuthungen aussprechen, welche sich nachher als unrichtig erweisenkonnten. In vielen Fällen haben wir dabei die besonderen Kenntnisse derHerren Provinzial-Archivare in Anspruch genommen, welche manchen unfind-baren Ort noch zu bestimmen vermochten; gleichwohl sind Irrthümer hierbeikaum zu vermeiden.

Bei den Verweisungen der Urkunden auf einander und auf das Hauptwerknach den Nummern gestatteten wir uns, der grösseren Deutlichkeit wegen,arabische Ziffern (statt der römischen) anzuwenden. Die Verweisungen aufUrkunden innerhalb des Ergänzungsbandes beziehen sich immer auf die sachlichbezüglichen nächstfrüheren und nächstspäteren, so dass eine Angelegenheitauch ohne das Register immer durch den ganzen Band verfolgt werden kann.

Bei der orthographischen Wiedergabe deutscher Urkunden wurden inner-halb des Satzes alle Substantiva, mit Ausnahme der Eigennamen, mit kleinemAnlaut geschrieben; längere Texte wurden der besseren Uebersicht halberan passenden Stellen durch Striche in kleinere Abschnitte zerlegt.

Siegelabbildungen zu geben fand sich keine Veranlassung, da neue Siegelbei den hier gebrachten Urkunden nicht zum Vorschein gekommen sind.

Wenn es nun auch in der Natur dieses Ergänzungsbandes lag, dasweitzerstreute Material hauptsächlich in Form von Abschriften aus deneinzelnen Archiven zu sammeln, so haben wir unter treuer Mitwirkung derHerren Collegen in den Provinzen es doch an Bemühungen zur Herstellungeines möglichst reinen Textes nicht fehlen lassen. Nicht nur wurden invielen Fällen zum Theil bei der Correctur noch die Originale selbstzu abermaliger Vergleichung herangezogen, sondern auch wegen einzelnerundeutlicher oder unklarer Worte oft langwierige Correspondenzen geführt.

Hierdurch sowie durch den Umstand, dass beide Herausgeber, örtlichweit von einander getrennt, auch die kleinste Rückfrage unter Zeitverlust

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