Geschichte der Burg Hanstein.
bcsundir pclichcr Ußnamc, Bcschirmunge oder Hülfe des rechten oderder Tad dampdc wir uns in keync wyß wider dise vorgcnanteStucke mögen beschirmen. Auch haben sie uns und unsim Stiftezu gczugcn, zu Burgen gcsatz, dise erbarm und vcsten Lude diehernach stent gcschriben, den geistlichen Herman Apt zu Helm-wardishuscn, Heinrich von Hartenberg, Heinrich von W e-scnhcin, Rcinher von Dalcwig, Bote Herman von Swens-berg, Bernharde von Dalcwig, Hanse Npmcn von dem Ahrebergc, Tplcn von Kerstelingcrode und Heinrich Knorren,Wcpener, zu cpnic offenbarunge und Vcstcnunge alle discr vorge-nantcn stucke so han wir Gerlach Ertzbischofs vorgenant Unsir Jn-gcsigil an discn bricff tun henkin, den wir den egenanten von Hau-stein darubir han gegeben, der gcbin ist zu Heilgenstad off dennchstcn Dinstag nach sente Bonifacicn Tage des Heilgen Bischoffeönach cristi gcburte drutzcnhundcrt und in dem dru und scchszigste»Jare. (Orig. Perg. mit dem beschädigten Erzbisch. Wappen.)
Dritter Abschnitt.
I. Güterbesitz im Allgemeine».
Mode und Lehn.
Wenn wir hier an der Hand der Geschichte den Güterbesitzdes Gesammthauses Hanstein durchwandern und zu erforschen suchen,zu welcher Zeit ein Bcsitzthum erworben, oder auch verloren sei),so müssen die Allode der Familie zuerst behandelt werden undden Lehen vorangehn. Allein es ist eine schwierige Aufgabe, er-stere unter den letzteren herauszufinden, denn bekanntlich erlangte inden Jahrhunderten des Mittclalters das Lehnwesen eine so über-wiegende Herrschaft, daß der erb- und eigenthümliche Grundbesitz,das Allodium, fast ganz verschwand und theils durch Verträge i»Lehen sich verwandelte, theils auch in späteren Jahrhunderten ausUnkenntnis; in Lehnspecificationen aufgenommen wurde, weil das