Druckschrift 
1 (1856)
Entstehung
Seite
63
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Geschichte der Burg Hanstein.

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Mauern, von Riesenkräften dahin gewälzt wären, um der zu erbau-enden Burg zur Grundlage zu dienen.

An Fels- und Slcinwänden hin gelangt man zum äußerenThore, welches abgesondert von der Beste liegt, und wahrscheinlichein Gebäude, welches den Eingang beschuhte, über sich hatte. Früherbefand sich an diesem Thore ein grinsendes Menschengcsicht, demgegenüber liegenden Ludwigstein zum Höhne, der aber ebenfalls ander dem Hanstein zugekehrten Seite ein solches Gesicht mit hervor-gestrecktcr Zunge dem Nachbar entgegen hält.

Durch dieses Thor tritt man in den äußersten Schloßhof,der überaus geräumig ist. Man kann auf demselben die zum Theilnoch erhaltenen drei Ringmauern, welche die Burg in weiten Kreisenumschließen, bequem betrachten. Zwischen den eigentlichen Burzge-bäudcn und der innersten Ringmauer lagen sowohl die Ockonomie-gcbäude, als auch die Dienerwohnungcn; und wahrscheinlich habenauch hier mehrere Windmühlen gestanocn. Erhöhungen und Ver-tiefungen des Bodens und einige eingestürzte Kellergewölbe sind dieeinzigen übrig gebliebenen Spuren. Die dritte, oder äußerste Mauer,wird von der zweiten durch einen Graben getrennt und ist mit starkenRondclcn und Schießscharten versehen.

Ein zweites Thor, auf der dem ersten Thore fast entgegen-gesetzten Seite, führt in das Innere der Burg. Zu ihm führteehemals eine Zugbrücke. An demselben finoel sich links die obenangeführte Inschrift, welche jetzt fast unleserlich geworden ist.

Dieses Thor ward noch ganz besonders geschützt durch einauf seiner rechten"Seite am Thurm liegendes Gebäude, das in denJahren 1838, 39 u. 40 von der Familie von Hanstein wieder zueinem Saal zu ihren jährlichen Versammlungen Freitag nach Pfing-sten eingerichtet ist.

Sobald man durch das Thor hindurch ist, befindet man sichin einem kleinen Hofe, zu dessen beiden Seiten hohe Wände empor-starrcn, und durch einen zweiten hohen und weiten Thorbogen ge-langt man in den eigentlichen Burghof, der ein Fünfeck bilvet undI29K Fuß über dem Meere liegt. Jede der fünf Seitcnwände,welche diesen Hof bilden, enthält eine Pforte, durch welche manehemals zu den Gemächern kam. Durch die erste Thür links

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