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Geschichte der Burg Haustein.
Das Register vom 4. April bis l6. Aug, 1608 (Urk.B.529)enthalt die Beiträge der „Junkern" zu diesem Bau mit 300 Thlr.Md 127 Thlr., sowie die Ausgabe an sämmtliche HandwerkerMaurer, Schmiede, Schlosser, Zimmerleute und Schreiner, fernerfür Kalk, 52 Thlr., für 102 Faß Wasser ü 4 Alb. - 24 Thlr.24 Alb.; für Brod, Käse, Eier (8 zu 8 pf.), ferner für eineSanduhr 2z Alb., und den Lohn zu 4 Alb. jeden Tag an dieHandrcicher mit 115 Thlr. 12 Alb. 3 Pf.
Im Jahr 1655 bis 1653 werden die Thore und die Mauernam Thore wieder erbaut.
Man sieht aus den Specialicn dieser Rechnungen, daß die„Thorstücke" aus dem „gehöltze" geholt wurden. Erst 1653war das Thor soweit fertig, daß es mit Ziegeln gedeckt werdenkonnte, wie denn am 15. Juni d. I. 5z Hundert „schiltZicgel"auf den Haustein gefahren wurden, „so zum Thor und Bloch-hause zum Decken gebrauchet." Beide standen unter Einem unddemselben Uebcrbau, der am 9. Juli 1657 aufgeschlagen wordenwar. — Hiermit scheinen jedoch die Bauten an der Burg Hausteinnoch nicht geendet zu haben, weil mau am Schlüsse jenes Verzeich-nisses liefet: „den 1. Julii 1658 haben die Nimbbechcr vndtscheuher dem Zimmcrmane — die Tohre vf Hanstein müs-sen Hclffen Niederlege zue borgfrict dicnste." Der Dingzcttclvom 22. Juni 1655 (Urk. B. 587) mit dem Maurer HansWilhelm von Albcshausen ist noch vorhanden. Dazu wurvenin der Familie 3 Anlagen erhoben, eine am 25. Juni 1655 mit90 Thlr. (Urkb. 588.)
Die andere am 22. Sept. dcss. Jahrs ebenfalls mit 90 Thlr.(Urkb. 591) und da dies nicht reichte, die 3te am 7. Mai 1657mit 24 Malter Korn. (Urkb. 592.)
Die Berechnung über die Ausgaben der 90 Thlr. (Urkb.593) findet sich ebenfalls noch vor von 1655 bis 57 und heist esdarin: „zur Wiedcr-Erbauung der am Thore niedergeschosse-nen Mauern. — Die vom 27. April 1658 betrifft die 24 Mltr.Korn. (Urkb. 594. 595.)
Die wichtigste Reparatur geschahe aber im Jahr 1673 nacheiner Vereinigung der v. Hanstein auf dem Hanstcin vom 24. Apr.,