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1417.März 16 (l-ra-äa
Lucern.
Anbringen Hern Grims von Griinenberg wegen seiner Nechtungzu Molen wird dem Vogte aufgetragen; Ii.. Antrag deö Botenvon Bern, um Trubenthal einen freundlichen Tag zu leisten;I. wegen der Briefe, die dem Grafen Kunrad wiederzugebenseien, bittet der Bote von Bern, ste zu suchen und auf den Tagzu bringen; in. Erni Willis sucht an, denen von Unterwaldeneinen längern Aufschub zu geben; n. die Herren von Engel-bcrg bitten, mit Amman Rütli zu reden, daß er ferner ihrVogt bleibe; «. der Schultheiß von Bremgarten eröffnetwegen deö Gerichts des KelleramteS über eine Matte im Wasser,die zum Weiher geworden; p Item wegen 18 Schl. GeltSab SchniderS Hof, die an den Spital zu Bremgarten gehörenan die Messe; q mit Amman Wirz ist geredet, daß er die„von der fach" wegen EntlibnchS in Fried nehme auf Recht.
(Lucern Rathsbuch m, 20, ->/b.)
Boten: Bern, Palmer; Zürich, Glenter und Bosshart; Schmilz,Uotz; Uri, (steht wr); Unterwalden, ob dem Wald (stcht l--r);nid dem Wald Erni Willis; Zug, Seiler; GlaruS, Bueler;Solothurn, (steht leer). » Wegen des Knechts Brisleder;v. der König hat geschrieben: i) eine cidgenösfische Botschaftauf Ostern (Ii April) an ihn abzuordnen, auch Lehen oderGerichte bis Pfingsten (30 Mai) zu empfangen, oder ob jemandan das Concilium oder an ihn etwas zu bringen habe; 2) dieBoten auf Ostern zu senden zu Hülfe und Rath dem Concilium,in der Christenheit eine Einigkeit zu machen; «. die Briefevon Straßburg soll man suchen und Abschriften geben; «I. GrafKunrad von Neuenburg hat eröffnet, der König muthe den Eid-genossen zu, mit 4000 Mann ihm zu Hülfe zu ziehen an dieEtsch; darum werde man ihm Antwort geben auf Mittefasten ic.;wann er den Herzog vertreiben wolle; e. wegen Eschenthalsund Wallis will er uns und den Grafen von Savoien vermit-teln ; k wegen der Ritterschaft wolle er mit Jederman schaffen,daß wir sicher wandeln können; ^ der König habe zu demMeisen geredet, wie er von den Edeln darum gehasset werde,daß er den Eidgenossen so gnädig und freundlich sei; um diegeforderte Hülfe soll mau ihm Antwort geben, ob man wolleoder nicht: i) Bern meint dem Könige Hülfe nicht zu ver-sagen, falls er ihnen thut, was ste nothdürftig däucht; derBote hat Vollmacht, doch werden ste thun wie andere Eidge-