Druckschrift 
1 (1839) [Abschiede (1291 - 1429)] : mit den ewigen Bünden, den Friedbriefen und andern Hauptverträgen
Entstehung
Seite
66
Einzelbild herunterladen
 

66

13t.

1417.Hornung 26

tie),

Lucern.

wollen/ so werde doch Zürich das Recht nicht ausschlagen. ZürichStadtbuch III, 48, K.

2) Da die Eidgenossen „aber" einhellig sind gen Lampartcn zuziehen/ nämlich Stadt und Land je mit tvo Mannen auf den näch-sten Donnerstag (tt Hornung)/ und Zürich ihren Eidgenossen vonLucern/ Zug und GlaruS sogleich den Entscheid kund thun sollte;so kommen nun am 9 Hornung ( äis bte vorotllee v!rZ. er insrti-ris)Rath und Zweihundert einhellig überein: „ze stund" an Lueernzu schreiben/ daß ste auf den festgesetzten Tag mitziehen wollen/doch also daß einem Mehr unter den Hauptleuten auf der Reiseder Mindcrthcil zu folgen habe/ und daß man nlleS/ was gewonnenwerde/ an gleiche Beutung lege/ und daß Lucern es denen von Uriund von Unterwalden verkünden solle/ wie es heute auch Zürich anZug und GlaruS gethan habe. Zürich Stadtbuch m, 49, a.Am ts Hornung (am mentag nach sant Valentins tag) erkundigtsich Schwyz herzlich bei den sechs Orten/ wie es ihnen auf ihremZuge über den Gothard ergehe; wo sie/ und wo die Feinde seien.Urk. im Staatsarchiv Lucern.

Boten: Zürich, Glenter; Bern, Hetzel; Uri, Gerling; Unter-walden, ob dem Wald Amman Wirz, nid dem Wald ErniWillis; Zug, Seiler; Glarus, Vlli am Buel. » DerBote von Bern erklärt wegen LenzburgS: was die Eidgenossenzu thun gedenken, daß ihnen gemeinlich Lenzburg werde, wollenße auch thun; auch wollen sie ohne die Eidgenossen nichts wer-ben, wenn auch diese ohne Bern nichts werben; Z, wegendes Briefs des Conciliums wird für gut gefunden, nichts darzuzu reden oder zu thun; v wegen Eschenthals gefällt Zürich,auf den König zu kommen; den andern gefällt, die Sache an-stehen zu lassen, bis die ihrigen kommen; «?. wegen Grubers,was in der Sache thun? zum Rechten zu kommen, dem Königgetrauen, oder Gewalt; was der Mehrtheil thut, wollen „wir«auch thun; e- wegen Klingnaus und KaiserstuhlS wolle mangegen den Bischof vor den König zu Recht kommen; t derBürgermeister eröffnet vernommen zu haben, der König wolleeinen großen Kriegszug thun aufwärts, und abwärts, vielleichtwider den Bischof von Mainz oder den Markgrafen, und erwartedaß die Eidgenossen mit ihm ziehen; A-. auf die Zumuthungdes Königs, ihm Hülfe zu thun gegen den von Oesterreich andie Etsch, getraut sich niemand Rein zu sagen oder Ja; wennder König die Eidgenossen gnädig halte, so werden sie desto eherthun, was ihm lieb sei; i». Tag zu Lucern, auf Sonntagüber acht Tage (7 März) Nachts an der Herberge sein; i das