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Neucndorf, ging aber noch 8. März 1715 eine Ehestiftung mit demLieutenant Heinrich Christoph v. Klöden ans Badingen ein, heirathetejedoch erst 25. Dezember 1719. ') Beider Ehe war aber kinderlosund unglücklich, weßhalb sie zwischen 1751 und 1757 geschieden wur-den. Doch wohnte sie noch 18. September 1765 zu Klöden.
226. Philipp Wilhelm, Sohn des Feldmarschalls JoachimChristoph. (185) Am 27. Februar 1709 zu Groß-Schwarzlosen ge-boren, studirte er zuerst in Halle. 1735 war er Lieutenant bejv. Kalkstein in Berlin, 1713 Capitain bei Jung Braunschweigzu Königsberg in der Nenmark und stand dann lange zu Soldin inGarnison. Noch 1756 war er Hauptmann im Regiment PrinzFerdinand von Brannschweig. Ehe er in den neuen Feldzug ging,diöponirte er 17. Dezember 1756 zu Frankfurt an der Oder überseinen ganzen Nachlaß. Er vermachte die beiden von seinem Batergeerbten Güter Alt- und Nen-Ei ckerhöfe, sowie sein sonstigesBermögen seinem Bruder Friedrich Wilhelm (s. n.) und seinen NeffenFriedrich Heinrich Ferdinand (253) und Philipp Wilhelm ^) (251).Doch sollte der Letztere aus besonderer Zuneigung sein sämmtlichesSilber, ganze Equipage und Mobiliar, sowie alle ausstehenden Forde-rungen außerdem erhalten. Philipp Wilhelm starb am 28. Mai1759. ->)
227. Carl Wilhelm, Bruder des Vorigen. Am 1. Juli 1710zu Mantua in Italien geboren, trat er bei des Königs Leibregiment inDienste, war hier 1735 Lieutenant, und wurde 1710 mit M ajors-charakter zum Lieutenant bei der Leib-Garde ernannt. In der Schlacht beiMolwitz 1711 blessirt, avancirte er noch in demselben Jahre am 15. Julizum Stabscapitain und wurde 1715 den 28. Juli Oberstlieutenantv. d. A. Im Oktober 1711 erhielt er als Commandenr ein Grenadier-Bataillon, das ausCompagnien derRegimenterBonin und Münchow und1757 ein anderes, das aus solchen der Regimenter Markgr. Heinrich undInNotte bestand. Mitdemersleren zeigte erseineTapferkeitinderSchlacht
I Sie erhalt 2000 Thlr. Mitgift, das Gcgcnvermächtniß betrug 1000 Thlr.
") Sic quittirt an diesem Tage, 37'/? Thlr. schuldige einjährige Zinsen von demLieutenant Hans von Klöden erhalten zu haben, v. Klöden, Gesch. seiner FamilieS. 548; 520 ff.)
-9 Die Eickerhöfe waren ans 45,088 Thlr. 17 gr. Z Pf. abgeschätzt, es ruhtenaber 22080 Thlr. Schulden darauf. Von dem Baarbestandc von etwa 3025 Thlr. ver-machte er die Zinsen von 500 Thlrn. den Armen auf seinen Gütern ; 000 Thlr. wür-den zur Bezahlung seiner Schulden ausreichen. (Hohenwnlscher Archiv.)
->) Magdcb. Lchns-Archiv. Nach anderer Nachricht 21. November 1757.