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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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10. März 1709 wird er mit ihnen mitbelehnt.') Er brachte dasganze Dorf Grassau in seinen Besitz, verpfändete jedoch die Hälftedavon für 2108 Thlr. an eine Frau v. Alvcnsleben, löste diese aberbis 1719 wieder ein. Am 28. Februar 1709 gelang es ihm, in Kas-par Heinrichs v. Klöden Mitbelehnung über Klöden ausgenommen zuwerden; außerdem versprach er diesem 000 Thlr., wenn er ihn indie offen gewordenen Lehen einrücken ließe, wie er denn laut Consensvom 3. April 1714 schon einige Lehen desselben kaufte, am 25. August1719 aber das noch bedeutendere Besitzthnm des Majors Achatz Georgv. Klöden in Klöden erstand.^) Auch kaufte er 12. November 1712von Jacob Mehring dessen gesammte Lehnstücke in Peulingen mitden Pertinenzien in Grassau, Uenglingen, Schernikan, Gohre undGroß-Möhringen für 3888 Thlr.°)

Am 30. März 1713 einigt er sich mit den Schwestern AnnaTugendreich und Margarethe Hedwig v. I. (s. u.), und 11. April 1714mit seinem Bruder Joachim Friedrich über den Lehnsnachlaß ihresVaters wie ihres Vetters Esaias. (171)->) 1715 suchte er, obwohlihm dieß wahrscheinlich nur auf kurze Zeit gelaug, das v. JtzenplitzscheGut in Grieben zu erstehen, wozu er 4500 Thlr. von Anna Tu-gendreich und Margarethe Hedwig v. I. (172) leiht, welche er 1. Augustund 8. October 1727 zurückzahlt.") Mit seinem Bruder JoachimFriedrich 28. April 1716 mit des verstorbenen Christian Otto's (182)Lehen mit belehnt, löst er 9. Juli 1717 die von Dietrich Daniel(168) an Lucia Katharina v. d. Schulenburg geb. v. Alvensleben inGrassau, Zeetze, Poritz und Woldenhagen verpfändeten Pächte durchZurückzahlung von 1863 Thlr. 8 Gr. wieder ein, nachdem JoachimChristoph (185) den übrigen Theil der Schuld schon früher berichtigt

') 170V erhalten sie gegen Zahlung von ttZl) Thlr. zur Jnvalidcnkasse die ge-sammte Hand an den Gütern von Adam Friedrich (17»), Christian Otto (182), DanielChristoph (1»8) und Esaias (171) in Büste, Grassan n. s. w.; 170» die gesammteHand an dem Lehen Joachim Parums (147) in Hohcnwnlsch, Büste und Poritz.

2) v. Klöden, Geschichte seiner Familie S. 473, 47ö, 4»6. Königl. Geh. Staats-archiv. Vgl. Einleitung unter Klöden.

") Consens vom 6. März 1713 im Hohcnw. Archiv. Vgl. Einleitung unter Peulingen.

->) Er selbst behalt das väterliche zu 12V1 Thlr. 1 Gr. tarirte Lehen zu Grassau,sowie die zu »00 Thlr. berechneten Lehnstückc des Esaias und zahlt die Hälfte desWerths mit »30 Thlr. 12 Gr. » Pf. seinem Bruder heraus. Doch gehen davon noch258 Thlr. kleine Schulden ab, die beide Brüder gemeinsam bezahlen.

") Hobcnwulschcr Archiv.