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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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Dreizehnte Generation 1700 —1750.

Die von den Gliedern dieser Generation durchlebte Zeit ist dieG lan z p eriod e der v. Jeetze'schen Familie. Während sie bisher nur aufihren Gütern gewirkt und nurEinzelne öffentlicheAemterverwaltet hatten,tritt sie nun als ein acht militärisches Geschlecht hervor undsieht eins ihrer Glieder mit der höchsten kriegerischen Würde geschmückt.Anlaß zu dieser Aenderuug gab theilweise der geringe Besitz, der diezahlreichen Nachkommen nicht mehr standesgemäß erhalten konnte;aber weit mehr noch hat gewiß der Ruhm der brandenburgischen Waf-fen seit dem siegreichen Tage von Fehrbellin, aus dem ein v. Jeetzemit Wunden bedeckt heimkehrte, die jungen Edeln auf das Feld derEhre gelockt. Den Anfang machten, so weit es bekannt ist, Esaias(139) und Joachim Parum (117), der Vater des Feldmarschalls.Ihnen folgten von den Gliedern dieser Generation der Cornet AdamFriedrich (179), der in Folge der bei Fehrbellin erhaltenen Wundendas Gesicht verlor, Dietrich Daniel (168), der 1705 als Oberst-lieutenant fiel, Erdmann Christoph (173), der erst als Oberstden Abschied nahm, und dessen Brüder Thomas (Major) und Joa-chim Friedrich (Oberstlientenant) u. A. m. Während außerdemdes obigen Adam Friedrich mnthbeseelte Söhne, die aber der folgen-den Periode angehören, noch in dieser Zeit zu dem Generals-range gelangten, erwarb sich Joachim Christoph (185) unterFriedrich dem Großen den Fcldmarschallstab und die Ehre, daßsein Name auf dem ehernen Denkmal seines großen Königs mitver-zeichnet wurde.

Die Besitzverhältnisse der Familie erscheinen in dieser Pe-riode im Ganzen günstiger als in den vorigen, obwohl in ihr dasGeschlecht seine größte Ausdehnung erlangt hat. Der erste Zweigder Po ritz er Linie bewahrt größtentheils die ererbten Besitzungenin Poritz, Döllnitz und Grassau; außerdem kauft aber ein Glied des-selben (168) das seit 1614 verpfändete größere Gut in Jeetze, sowienoch andere der Familie entfremdete Besitzungen zurück, während einanderes Glied neue Güter in Peulingen und Klöden erwirbt.(173). Der zweite Zweig dieser Linie giebt zwar ein geringeresBesitzthum in Döllnitz und EinWinkel auf, vermehrt aber dagegenseinen Besitz durch den zeitweisen Erwerb von Flessau und beson-ders durch die Wiedererwerbung des kleinen Gutes in Poritz, wovon nun an das älteste Glied dieser Linie, Christian Otto (182) nachDietrich Daniels Tode (168) das oben erwähnte größere Gut in

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