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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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In andere Bediäugniß kam er ohne seine Schuld. Er hatte dasUnglück, am 13. März 1679 ans offener Straße zn Carwitz von deindort wohnenden Joachim Ernst v, Koppen mit bloßem Degen ange-griffen zu werden und diesen im Kampf der Nothwehr zu erstechen.')Er erhält deshalb 6. Juni 1679 einen sulvum eonclucwm, wird dannaber zn 509 Thlr. Strafe verurthcilt.°)

Vermählt war Joachim Parum seit etwa 1668 mit DorotheaElisabeth v. Vintzelberg (geboren 2. Mai 1650), Tochter desAbraham Hildebrand v. V. auf Jarchow und der Margarethe Eli-sabeth v. Eichstedt, die am l. Februar 1692 starb. Am 15. Februar1693 heirathete er sodann Wiganda Sophie v. Jtzen plitz, TochterChristian Friedrichs v. Jtzenplitz auf Jerchel") und der Clara Hedwigv. Arnstedt a. d. H. Demkcr.

Am 15. Januar 1701 wird Joachim Parum allein mit Büste,Hohenwulsch n. f. w. in dem ganzen Umfange wie früher belohnt;auch gicbt er zn gleicher Zeit seinen Consens zum Verkauf von dreiUutcrthauen in Grassau.

Am 17. Februar 1708 übergab er Hohenwulsch an seinen Sohn,den damaligen Capitain Joachim Christoph (185), um in Büste inRuhe seine noch übrige Lebenszeit zuzubringen, starb hier aber schonam 9. Februar 1709. Seine Wittwe erhielt daS Gut in Büste, wofürsie aber ihre Töchter allein erhalten mußte, und lebte dort bis zum13. October 1723.")

Bauholz und sonstiges Material liefert. 1684 borgt er aus derselben Kirchcnkasse4 Thalcr (!), verzinst diese jährlich mit 4 Groschen und zahlt sie erst 1680 zurück.

>) Die darüber von dem Landrath der Altmark, Erdmann Christoph v. I. ( 173)aufgenommenen Verhandlungen befinden sich thcilwcise im Klödncr Archiv.

-) Am Lt. October 1681 bittet er, in Ansehung seiner sechs noch unerzogenenK inder und seines schlechten Vcrmögcnsznstandcs ihm die Hälfte dieser Strafe zn er-lassen, was bewilligt wird. Auch am ZI. Januar 1684 werden ihm noch 40 Thalcrerlassen. (Staatsarchiv zu Berlin).

") Nach dem am 14. Februar 1603 zu Hohenwulsch aufgesetzten Ehecvntrakt er-hielt sie 1000 Thlr. Mitgift und 140 Thlr. Kindergelder nebst anderem adligen Ge-schmuck, auch ansehnlichem Leinen und Bette. Joachim Parum gab dagegen alsMorgcngabc 300 Thlr. haar, einen Wispel Kornpächte und 0 Thlr. Dienstgcld inDöllnitz, und versprach 1000 Thlr. als Gegenvcrmächtniß, die ihr nach ihres MannesTode mit 60 Thlr. Zinsen aus den Pachten in Poritz gezahlt werden sollen. Außer-dem soll sie jährlich 60 Thlr. Alimentation erhalten. (Hohcnw. .Arch.)

>0 Hohenw. Arch. Die Nebenlinie in Mansscld hat schon zn jener Zeit dieMitbclchnnng nicht mehr gesucht und damit die Ansprüche aufgegeben.

°) Nach ihrem Tode fiel dicß Gut ebenfalls an Joachim Christoph; doch muß erj eder seiner drei Stiefschwestern jährlich 20 Thlr. reichen, ihnen der Mutter Einge-