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Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze
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Achte Generation. 1516 66.

Obwohl von vielen Gliedern der Familie bedeutende Verpfän-dungen berichtet werden, erscheint sie doch in diesem Zeitabschnitt nochüberall in einem reichen und gesicherten Besitzstände. Jacob (48), einGlied der Hohenwulscher Linie, lauft außerdem ein neues Gutin Siepe, nahe dem alten Stammhanse Jeetze, für sich und seineErben an und vertauscht wahrscheinlich zu gleicher Zeit seineu Besitzin Jeetze mit einem ansehnlichen Gute in Hohenwnlsch, wo vonnun an stets zwei Familien dieser Linie angesessen erscheinen.Er ist Hauptmann zu Spandan und als solcher bei der Stillungdes Aufstandes in Stendal 1536, der durch das reformatorische Auf-treten des Mönchs Kuchenbecker in dieser Stadt hervorgerufen war,betheiligt.') Joachim hingegen, ein Glied der Poritzer Linie er-scheint seit 1529 als Propst des Nonnenklosters Eldena bei Hagenowin Mecklenburg und hat 153536 Kanzlergeschäfte bei dem Her-zog Albrecht dem Schönen von Mecklenburg versehen.

43. Clans, Sohn Hennings (31). Er wohnte zu Büste,empfängt nach seines Vaters Tode mit seinen Brüdern Oswald, An-tonius und Joachim Donnerstag nach Simonis und Judä 1566die Lehens und wird auch 1516 mit ihnen mit belehnt. Am Freitagnach Neujahr 1519 verschreibt er mit seinen Verwandten dem PriesterJohannes Rüting in Stendal statt einer kleinen Rente in Döllnitzeine Rente von 12 Schillingen in Hohenwulsch.^) Am 21. Mai d. I.verpfändet er mit seinem Bruder Antonius und mit Jacob zu Poritzden Vikaren an der St. Jacobikirche zu Stendal 2 Mark und 14Schillinge Renten ans dem Schulzenhofe und von einem Bauern zu Car-witz für 78 Goldgulden/) 1522 wieder mitbelehnt, nimmt er 1529persönlich an der Vertheiluug der Poritzer Pfennigrente Theil (39)und verpfändet 36. März 1535 der Brüderschaft des kleinen Kalands

>) Hullern V., l, 2 S. 228 sf.; Lenz, fortgesetzte Chronik S. 3 fs.

") Oop. 34, S. 92. Auch verkauft Claus mit Jahn (33), Oswald (44), Fried-rich (33), Antonius und Joachim (4S, 43) Pachte in Büste für t4 Mark au denVicar Stephan Calve in Stendal, die am 23. April löl3 dem Altar S. Barbaradaselbst zufallen. (Riedel I., V., 234.)

2) Hohenwulscher Archiv. Henning (3<) hatte schon t433 diese Pachte in Döllnitzverpfändet. Da diese aber nicht pünktlich bezahlt wurden, gaben die Brüder Clansund Antonius snr sich und ihren Bruder Joachim,der jetzt nicht by der haut ist",und für ihres Bruders Oswald nachgelassenen Sohn, mit Zustimmung ihres VettersJacob zu Poritz,Vnscs vader brodersonc" dem Rüting jene Entschädigung.

^) Riedel, I., XV., 438.