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Iii sunt autem finos et termini Lupence mai'cha. Truehenebach inde adsteinenbrunnen. inde ad birkinen solen inde ad Holcbiberen inde ad alterumBiberen. inde ad Hattenbach, inde ad leingruben inde ad cumbelum. inde adlyopbergun. inde ad horsuerzum. inde ad brestinesbrunnen inde ad hoheneihcholcen inde ad meren linden inde ad habechental inde ad steinin strazen.inde ad weidenbrunnen et nazalia inferius ad •steinenbrunnen. inde ad widmensolen inde ad marcsteinen inde ad neptalc sursum et neptale infra, inde ad seten-steten per capellam de capella ad hurselen inde ad otterswag inde ad horwideninde ad lachweigc inde kabenbuhele inde ad wartbergen in fontem inde adzugcnturnen inde ad madungon inde ad gerwinossteinon inde al alwiges sol, indead suarzbacli inde ad alinde et alinde inferius ad merrith inde ad liggcnliouginde ad drinliongen inde ad rotensolcn inde ad gotdedah inde ad ahorne inde adkubach et kubaeh infra in werraha et de werra inferius in predictum truckenebach.
Von Wersche (Ueber die Theilung Thüringens etc. in Hesse, Beiträgezur Teutschen besonders Thüringischen Geschichte Heft 2 p. 140) glaubt nunfreilich diese Grenzpunkte zum Thcil auf dem linken Werra-Ufer und oberhalbVach suchen zu müssen, und gibt damit dem Lupnitz-Gau eine Ausdohnimg,welche derselbe wohl schwerlich gehabt haben kann, indem er sich nach denWcrsebe'schen Annahmen, nicht allein über den bei Weitem grüssten Thcil desspätem Fürstenthums Eisenach, sondern auch weit über das linke Ufer der Werrahinaus in das Fuldasche und Hersfeldsche Gebiet erstreckt, und somit tief in denGau Tullifeld eingreift. Die Werscbe'sche Namen-Erklärung für die in der obi-gen Grenzbeschreibung aufgeführten Grenzorte scheint ziemlich willkürlich undist offenbar nicht auf eigene Localkenntniss, sondern auf Ansicht neuerer Land-karten gegründet. Die dabei gegen die Galetti'schen Angaben über die Lagedes Lupnitz-Gaues (Thüringische Geschichte Tom I p. 201) erhobenen Zweifel,weil der Ort Natza unstreitig zum Westgau gehört habe, und darum der Lupnitz-Gau südlicher zu suchen sei, erscheinen wenig erheblich, wenn dieser Gau nureine Unterabtheilung des Westgaues war, und jedenfalls liegen die Orte Natzaan der Werra, Madelungen bei Eisenach, Siittelstedt an der Hörsei, welche sichin jener Grenzboschreibung erkennen lassen, den Dörfern Grossen- und Wenigen-Lupnitz viel näher, als die in der Umgegend von Vach und im Gau Tullifeld ge-suchten Grenzpunkte für diese Mark. Wenn nach den Urkunden in Schannattrad. Fuld. von den Jahren 841, 933, 973, 974 (Schulte's Hennebergsclie Ge-schichte Tom I p. 31) die Ortschaften Barchfeld, Breitungen, Salzungen, Rosa,Fischbach und Mora dem Westgau zugezählt werden, so darf dem Lupnitz-gau wohl eine grössere Ausdehnung nicht gegeben werden. Das Natzaha derGrenzbeschreibung für den Nesselhof an der Strasse von Schmalkalden nachTambach zu nehmen, und die danach von Wersche weiter geführte Grenze aufSteinbach (Steinenbrunnen), Winterstein (Widinsolen) u. s. w. zeigt, dass dieserForscher unbekannt mit der Gegend war, indem ihm sonst eine derartige Grenz-ziehung ohne alle Rücksicht auf die Gestaltung des Thüringerwaldes nicht hättein den Sinn kommen können. Man vergleiche damit die Landab.sehe Erklärungdieses Grenzzugs (a. a. 0. p. 198), welche uns erst lange nach Niederschreibungdes Vorstehenden bekannt wurde.
Anmerkung 3. Die erste Erwähnung des Orts Lupnitz geschieht in derUrkunde Carls des Grossen vom 13. Mai 778 (Wenk, Hess. Geschichte, Urkun-dcnbuch zum III. Tlieile Nro. IX p. 12), wodurch derselbe die Kirche und denZehnten von Lupnitz (ecclesia nostra qui est constructa in fisco nostro Lupontiaetc.) und ausserdem die Hälfte der Zehnten von Wölfis (uulfcasti) und Hochheim(Hochaim) an Uersfeld schenkt, beides Dörfer, welche später in Wangenheim-schen Besitz erscheinen, wenn letzteres das Hochheim hei Westhausen ist, wofür