Gerechtigkeiten.
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bensgcnosscn, und verwandte einen großen Theil der aufgehobenenKlöster zu Schul- und wohlthätigen Zwecken, wie zu der neugc-stiftcten Universität Marburg, und zu den Irren- und Armcnan-staltcn in den alten Klöstern Hai na und Merrhauscn. Eineandere Verwendung des von einem Ahnherrn der von Hau st einin Hof-Gcismar errichteten Kloster und Stifts, wollte er mitRecht nicht zugeben, wie im 4tcn Abschnitt weiter vorkommen wird.Aber Kloster Hcydau (auch Ui-ioa genannt) bei Morschen unddas Wilhelmitcr-Kloster zu Witzenhausen behielt er für sich,welche noch jetzt Staatsdomaincn sind. Bemerkenswert!) ist es hier-bei, daß er dem ruhigen Besitz dieser Kloster-Güter nicht traute,denn bei dem Verkauf eines Zehntens und Vorwerks in Wcnders-hausen an der Werra, das dem Wilhelmitcr-Kloster gehört hatte,an den Statthalter Ritter Christian v. Hanstein nach einer Urkundevom 22. Mai 1528 (Urkb. 329) versprach er ausdrücklich, ausseinen übrigen Gütern zu entschädigen, wenn mit diesem verkauftenMeicrhof späterhin sich eine Veränderung zutragen sollte.
Die von Haustein glaubten nun um so mehr solche Gütersicher stellen zu müssen, als aus ihren Patronat-Kirchen und Pfar-reien und Calands-Gütern die von ihnen angestellte Pfarrer undPrediger verjagt und wieder katholische Priester eingesetzt wurden,je nachdem eine oder die andere Parthci stärker war als die andere,oder der Erzbischof und die geistl. Obern mit mehr oder mindererNachsicht handelten. So hatten sie mehrere Zehnten und Grund-stücke in eignen Besitz genommen. In ihrer Versammlung in derKirche zu Gcrbcrshausen am 24. Juli 1564 (Urkb. 425) unddem daselbst geschlossenen Vertrag setzten sie einhellig und christlichden Grundsatz fest: „daß nachdem alle Güthcr dem Herrn Einmoll! »geheiligt, billig an christlichem Brauch bleiben sollen." Sie ver-I fügten demgemäß weiter über diese Güter in den folgenden eben-^ falls zu Gcrbcrshausen geschlossenen Verträgen vom 20. Juni 1565I Mb. 429) und 1. Mai 1567 (Urkb. 432) wie bei GelegenheitI da kirchlichen Irrungen während der Reformation umständlicherI vorkommen wird.
i Auch blieben darüber die Klagen der katholischen GeistlichenI nicht aus. In der Feldmark von Bornhagen, zwischen dem
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