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Gerechtigkeiten.
und Schreibgebühr 6 Thlr,, wozu sich die Competenten gewöhnlichvorher bei dem Lchnrichtcr verbindlich machen mußten. Von einerPräsentation beim geistlichen Commissarius deshalb ergeben dieAkten nichts, wohl aber zu Conferirung der Pfarrei Rengelrode,wovon das Lehngcld 30 Thlr. und Schrcibgcbühr 6 Thlr. betrug,welches der Senior und Con-Scnior unter sich theilten, und wozusich der Bittsteller ebenfalls vorher verbindlich machen mußte, unddann auch öfters noch bei Lebzeiten des Pfarrers die Erspectanzdaraus erhielt, wie sie am 6. Dcc. 1770 von den Senioren Wer-ner Ludwig und Otto Friedrich dem Caplan NicolausDigmann ertheilt wurde, der am 17. Jan. 1775 sie auch wirklicherhielt, nachdem der bisherige Pfarrer Carl Digmann nach Crcuz-Eber versetzt worden. Im Jahr 1736 wurde er von dem Chur-fürsten selbst wieder nach Ren gelrode „übersetzt," und verwci-gcrtc das verlangte Imullemium der 30 Thlr., womit er den mah-nenden Lehn - Sekretär an die Befugniß Lminentismmi verwies.Dieser Eingriff in die Patronats-Rechte der v. Hanstein wurdedurch die Transfcrirung dieses Geistlichen auf die Pfarrei HogisiÄbei Gleichenstein wieder gut gemacht, worauf der Caplan Wer-ner Goldmann von Westhausen am 12. Dcc. 1789 vonden beiden Senioren mit der Pfarrei und der dazu gehörige»Lehnländcrei belichcn wurdet
Bisher war, wie bereits bemerkt, das benekLium oder dieVicarie zur Altcnburg oft eine Zulage für einen Geistlichen desStifts St. Martin zu Heiligenstadt gewesen. Am 6. Sept.1786 theilte der Geh.-Rath v. Keller, Präsident der Churfürst!.Regierung zu Hciligcnstadt, dem Nitterschaftlichcn Deputatenvon Hanstein zu Bcsenhauscn den Wunsch des ChurfürstenFriedrich Carl Joseph mit, daß die Familie von Hansteinsich entschließen möge, das bonslivium auf der Altenburg, bei künf-tiger Erledigung der Pfarrei Nengelrodc, zu besserer Subsistenzdes dasigen Pfarrers, derselben zu incorporircn. An den zeitherbezogenen Lehngeldcrn und Gebühren solle solches keine Abänderungnach sich ziehen, sondern der Pfarrer dieselben ebenmäßig, wie vorhinvon den Bcncficiaten geschehen, unweigerlich entrichten.
Die Senioren nebst den Vettern v. H. stellten, diesen Wunsch