Gerechtigkeiten.
März 1692 an Werner Sittich und Joh. Adolph zu Ers-hausen schrieben: „wie der Pfarrer zu Born Hagen, Hr. Joh.„Stitz beweglich vorgestellt, daß mit dcroselben Hrn. Vaters selig„(Joh. Siegfried) Bewilligung und Ratifikation ihm zwar eine„Bestallung gemacht, bis dato er aber, ungeachtet bei des Hni.„Vaters Lebzcit gethanen Sollicitation, er noch nichts erhalten; bit-„tcn zc. Worauf dieselben ^ April 1692 antworten: „Daß ihm„davon nicht das geringste wissend, außer daß ihr seel. Hr. Vater„im Discurs gesagt: wer denn seinen Pfarrer zu Töpfer hülst„besolden?" verlangen den Bcstallungsbrief im Original zu scheu.Den 27. April wiederholen Jene ihr Ersuchen mit dem Bemerken,„daß die Töpferschc Pfarr- und Schulbesoldung nicht von den„Hrn. Vettern, oder deren Vater, sondern von fremden Christe»„dahin gestiftet sey." Diese behaupten darauf am ^ Mai, daßsolches ungcgriindet, da dieWittib v. Wintzingcrode ihrem Vaterund dessen Bruder die Mülhausische Post legirct, hiervon habe der-selbe dem evangcl. Pfarrer zu Töpfer 50 Thlr. jährlich -stlange er den Gottesdienst mit ihrem Hause (zu Ershausen) ver-richte — gegeben- Sie wollen jedoch, zur Ehre Gottes, dem Pfar-rer Stitz künftig 1 Malter Korn und 1 Malter Hafer jährlich geben.
1712 war Nudorf Pfarrer in Bornhagen, t 1733.
1733 Magister Andreas Anger, nachdem vorher 8 Cmpe-tcnten Hofpredigt gehalten, t 1751.
1758 Christian Wilhelm Nieman.
1765 Thomas 7 1810.
1810 Glaser wcgez. Aug. 1825.
1825 Vogt t Jan. 1836.
Pfarrer Günther Werther.
Die Pfarrei Großtöpfer, noch jetzt Patronat der v.war früher ein Filial des katholischen Pfarrers auf dem nahenHülfesberg. In jenem Bericht des Oberamtmanns an denErzbischof Joh. Schweikard von 1605 (S. 301) wird davongesagt, „daß durch die Verwandten des Probstes (Burchard v. H.)„das Filial Töpfer verloren gegangen, denn die v. H. ließen an-fangs den in Martinfeld von dem v. Bedungen angenoin-„mencn Prediger nach Töpfer reiten, um hier nur einen Versuch