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1 (1856)
Entstehung
Seite
291
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Gerechtigkeiten.

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und Gerichtsdiener Brückmann ein. Die Antwort des Präsi-diums rc. vom 28. März bemerkte daraufdaß die Anweisung der resp. 5 und 5 an den Justitiar undActuar von den Ucberschüssen der Sporteln .unzulässig ist, dadiese auf die beabsichtigte Art und als solche niemals als einTheil des Gehalts assignirt werden dürfen. Will die Familieden Gehalt künftig erhöhen, so muß dies für immer Statt finden."

Gewiß sehr verständig und angemessen!

Der Justitiar erhielt demnach als Gehalt jährlich 10 Malter Rog-gen, 12 Malter Hafer und 510 Thlr. Geld. Der Actuar 10Malter Roggen und 340 Thlr. Geld.

Nachdem diese Bestallungen auf die vorgeschriebene Art vonden Senioren eingesandt worden, erklärte das Präsidium durchSchreiben vom 14. April 1815 nunmehrdas von Hanstcin'scheGcsammtgericht von Hanstein-Schachtebich und von Hanstein-Töpserund Lehna für vollständig organisirt, macht dies dem Königl.Land- und Stadtgericht zu Heiligcnstadt bekannt, mit der Anwei-sung sich nunmehr aller weitem Jurisdiction darin zu enthaltenund beauftragt den Stadt- und Landgerichts-Director Kolli gsden Gerichtöhalter zu verpflichten, welcher dann die Vcreidungdes Actuars und Gerichtsdicners vornehmen soll.

Dies ist dann auch am 26. April 1815 in der Gerichtsstubein Bornhagen geschehen; sowie denn auch auf Betreiben desLandes-Directors Göbel in Heilig enstadt das Institut derSchulzengcrichte wiederhergestellt und die Schulzen der einzelnenGemeinden von den Senioren vorgeschlagen und ernannt wurden.

Indessen hatte die Oberlandesgerichts-Commission zu Hal-drrstadt am 2. April 1816 mehrere Mängel an den Gefängnissenzu Bornhagen, namentlich an Ofen w. gerügt. Dies mochtedie Senioren mit veranlaßt haben, auf eine Verlegung des Gerichtsnach Wahlhausen im Nov. 1816 anzutragen, welche dann auch amEnde erfolgte, nachdem Brodmann, der vom 1. April 1815 biszum letzten December 1816 Justitiar war, abgegangen, für den-selben der vorgeschlagene Lehn-Secretarius nicht angenommen, anSvn tags Stelle ein neuer Actuarius, J.G.Wagner, angestelltund endlich in dem Stadt- und Landgcrichts-Referendarius Streck er

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