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1 (1856)
Entstehung
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287
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Gerechtigkeiten,

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Hans Krause sun, von Berater ode verkauft, welcher damitnach Birkefeld gekommen, wo ihn Friedrich Wilhelm Knorrevon Solftcdt mit »der Nachfolge" ereilet, der Mainzischc Vogtihn gesanglich annehmen wollen, der Junker v. Linsingen ihnaber in Anspruch genommen und sich mit ihm durch seinen Gartenauf den Weg gemacht. Da aber den v. Linsin gen in Virke-scld zwar 2 Güter und ein Theil des Dorfs zustehen, die vonHaust ein aber die Gerichtsbarkeit haben, sofolgten Friedrichund Jost Dietrich v. H,, treffen Krause und dessen Gesellenauf dem Kreuzwege, nahmen sie von den Mainzischen Männern,so der Herr Vogt bei sich gehabt und führen sie auf das Haus'/Haustein in Verwahrung und hassten." DasObcramt zu Hei-lig cnstadt, bei welchem sich die vonHanstcin beschwerten, ver-sprach, siebei ihrer Befugnis zu manutenircn," da wohl sie, nichtaber die v. Linsingen dort eine Gerichtsbarkeit hätten.

Krause wurde dann am 5, Mai 1643, nachdem er dieUrf ehde (Urkb. 572) geschworen, für ihn sein Vater, Hans Krausesen. und wieder für diesen der Hanstcinsche Richter, IohannHennein Gerbershausen, selbst Bürgschaft geleistet, aus der Gefan-genschaft entlassen. Diese beschworncn Urfehden waren schon frühernicht ungewöhnlich. 1589 (Urkb. 494) gab der Kuhhirt ClausErhardt, der sich in Oberstein gegen den Vogt des Heinrichv. H. vergangen, und deshalb gefänglich eingezogen war, einesolche und setzte einige Verwandte und Freunde in Birkefcld undSchönhagen zu Bürgen, welche sich verpflichteten, eintretendenFalls auf Erfordern des Jungherrn Heinrich v. H. in eine ge-meine Schenke sich einzustellen und da auf ihre Kosten so lange zuzehren, bis sie den Schuldner wieder eingeliefert. Für diese Bür-gen und auf ihre Bitten untcrsiegelt Adam von Lin singen.

Der Müller Claus Stöbcr zu Wahlhausen hatte 1639in der gepachteten Mühle mehrere Reparaturen herzustellen ver-sprechen, und war, weil er dies Versprechen nicht erfüllt, von demJunker Georg Thilo von Hanstein zu Niederstein in ge-sangliche Haft genommen. Auf seine am Sontage Oeuli 1639eidlich zu Gott und seinen Heiligen beschworne Urfehde (Urkb. 549)wurde er entlassen, nachdem er Einwohner zu Lindenwerra und