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V. Hessische Gesammtlehn.
6) Nachbeschriebene Pfennigzinsen von etlichen Hufen undLändern zu Grona, Escbeck, !Hetkershausen (Dörfer undWüstung bei Göttingen), auch etliche auf dem Lengeberg scheuFelde (bei Göttingen) und einige Zinsen, die Waldenbergischegenannt.
7) Zwei Hühner und 1 Schock Eier zu Lüdgen-Schncenaus Feucrbottcrs Hof; 4 Göttingische Schillinge an den Altar-lcuten zu Wcende, 6 Schillinge von etlichen Bürgern zuDransfeld.
8) Vier Morgen Landes zu Hetkershausen vor der Struth,
9) Ein Vierding Gartenlandes bei der Hcimboldöbrücke undzwei Morgen Landes am Heimbcrge in der langen Nacht gelegen.
(9) Vierzig Göttingische Schillinge mit zwei Schock Eierund 4 Hühner jährliche Zinse von einer Wiese zu Nieder-Gandcrn.
Allermaßen Curd und Wilhelm, Gebrüder, Prampicregedachte Güter und Zinsen sammt dem Zehnten zu Berkshause»,den er, Lippold von Hanstein nach Inhalt seines Lehnbriefcö wiederzurückgegeben, zu Lehen gehabt und an ihn verkauft.
11) Ein halber Vierding Geldes, 4 Hühner, 2 Schock Eierjährlicher Zinse von zwei Hufe» Landes zu Rabend er ode, sovorhin die Streckere, Bürger zu Heiligenstadt, von den von Nein-deshuscn (Reindehausen) und diese von der Herrschast Plesse zuLehen getragen.
In dem Hessischen Lehnbriefe von (593 sind noch zwei Stückeeingetragen, nämlich der sub Nr. 3 angeführte halbe Zehnte deswüsten Dorfes zu Rörde bei Rustefeld, und sodann eine Hufe art-haftigcs Land auf der Feldmark zu Crebeck, wie der DitmcrFeddeler von Günzeln von Grona zu Aftcrlchn gehabt und durchdessen Absterben der Herrschaft Plesse eröffnet.
Es wird dabei bemerkt, daß, als der Lehnbrief bereits gefer-tigt worden, Caspar von Hanstein noch zwei Lehnbriefe, darin diehierin ack mui'Amom gesetzte Stücke specificirt gewesen, vorgelegtund darneben Bericht gethan habe, „wie es darumb bcwandt."Dcrowegcn habe „der Herr Canzlcr D. Heinrich Hundt dieselbe„Stück diesem Lehnbrief, wie aus eingelegtem Zettel zu sehen," in-scribirt. „Cassel, 13. Martin 1593."