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II. Lchiigüter von Kurmainz.
Zu Unterscheidung von einem andern Töpfer bei Treffurt -Kleintöpfer, den von Baumbach in Hessen gehörig — wird esgewöhnlich Groß-Töpfer genannt
Nach der Besitznahme Preußens wurde das Verzeichniß dieserMainzischen, jetzt der Krone Preußen gehörige, Lehen am 18. Aug.1802 der Regierung in Erfurt eingesandt, dabei aber auch die vonden andern Lehnhöfen herkommende Lehen erwähnt, nämlichvon Hesscn-Cassel: die Rittergüter Bcsenhausen und No-tenbach nebst dem Dorfe Wüsthäuterode;von Hannover: das halbe Dorf Waldese (Wahlhausen);von Fulda: die Rittergüter zu Wahlhauscn nebst den Dör-fern Wcd erol des Hausen (Werleshausen) und Linden-werde,
nach besonders angelegten Abschriften der Lehcnbriefe, und demnamentlichen Verzeichniß der damals lebenden Vasallen an der Zahl34, nämlich 15 von der Bescnhäuscr — 19 von der Ershäuser Linie.
Für die drei früher Mainzische Lehen erfolgten darauf diedrei Lehnbriefe vom 23. Oct. 1804.
sss. Fuldische Gesammtlehn.
Lehnbriefe von 1357. 1455. 1485. 1512 bis 1803.
Der letzte von Fulda 20. Dcc. vom Fürstl. Oranicn-Nassau-Fuldaischen
Lchnhof.
Zwei nachbarliche Stifter, Fulda und Hersfcld, hatten sichsei t ihrer Entstehung im 8. Jahrhundert wetteifernd bestrebt, ihrgeistliches Gebiet weit über die Gränzen der ursprünglichen Stiftunghinaus auszudehnen und zu erweitern. Glück, günstige Umständeund treue Anhänglichkeit an den Kaiser, begünstigten Anfangs Hcrs-feld, das sich allmälig ganz Thüringen tributbar machte und unterdem bescheidenen Titel einer Abtei ein Gebiet beherrschte, welchesdem eines reichen und ansehnlichen Bisthums nicht nachgab. Aberdie feindselige Eifersucht, welche die Begründer der beiden StifterHersfcld und Fulda, Lullus und Sturmi, während ihres Lebensbeseelte, erbte auf ihre Nachkommen fort, und wo das reiche und