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1 (1856)
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Geschichte der Burg Haustein.

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oppiclum LsIeenLvvzA, Irocliö UselrrvsKö, all lluvium V^errain lantgraviatu Ilassisa, ut inkra vitlsbimus, nibil impeclit, guaminus intelliAgmus per Ilaanstecliliris louum llan st ein nunprocul ab oppiüo >Vit?enlins sn acl eunclem lluvium situ.

Die Schenkung ist demnach in der Gcrmaramark zu suchenund in diesem Gau findet sich kein anderer Ort, als unser Han-stein, auf welchen der Name paßte. Der Namen des Wohlthä-ters, wie die der Zeugen, weisen auf sächsische Abstammung hinund nur ein Sachse konnte sich bewogen fühlen, dem entferntenKloster Corvci eine Schenkung zu machen. Falk und Wcnck stim-men darin übcrcin, daß die Burg Haustein gemeint sey, welche dem-nach damals einen sächsischen Herrn haben mußte.

Betrachtet man aber die Schenkung selbst, so ist sie zu bedeu-tend, als daß darunter die Burg verstanden werden könnte. DreiManscn, von welchen der Colon jährlich 80 Malter Korn, 6l) MalterHafer und 4 Schafe zu liefern hatte, sehten'eine ausgebreitete Land-wirthschaft voraus, welche der Burg kaum zugeschrieben werdenkann. Die Schwierigkeit löst sich, wenn wir daS Wort baanstecli-bus theilen; wir haben alsdann ein Haus, d. i. einen Herren-Hof in Haansted i. Da nun im sächsischen Dialecte noch imIahe 1358 der Haustein Uanstiücle, d, h. Stäte des Hagcns, ge-nannt wird *5), so ist das Hus der Hanstedi nichts anderes alsdas heutige Bornhagcn, das seinen speziellen Namen wahrscheinlicherst später von einer oder mehreren ergiebigen Quellen oder Brun-nen bekommen hat

Eine andere Schwierigkeit hinsichtlich dieser Schenkung ergibtsich aus dem Umstände, daß dieser Corveiische Besitz niemals

5) Unzählige Dorfnamen, die sich auf Haus oder Hausen endigen, haben voneinem solchen Herrenhans ihren Ursprung, z. B. Besenhausen, d. i. dasHans des Boso.

S. Uallioin t?I>ronio. Urunsv. Uiclnral, ap. Ueidnits, 7. III. p. 33Ä.

Doch scheint diese Stelle zu kurz zu seyn, als daß man daraus chntSicherheit ans Gleichheit des Hansteins mit Hanstidde schließen könnte.Es ist gar nicht ungewöhnlich daß Oerter ihren Namen veränderten. Icherinnere beispielsweise an Bursfelde, sagt Schrader in s. ältern Dynasten-stämme. S. 185.