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Geschichte der Burg Hanstein.
sich frühzeitig in Haustein abgeschliffen. Daß aber eine solcheVerwandlung des Hagen in Han schon in den ältesten Zeiten stattgefunden hat, beweisen viele Ortsnamen in den Xnnalilms ?ul-llensibus bei Schanuat, und selbst jetzt noch führen mehrere Dorf-schaften namentlich in der Provinz Fulda solche aus Hagen ent-standene Namen, z. B. Dietershan, Geissenhain, Hunhan, Finken-hain u. a. Auch die schwankende Bezeichnung der Burg in späternUrkunden, wo sie Hayninstcin, Hainstein (neben Haancnstein, Hanig-stcin und auch Hahnstcin) genannt wird, spricht für die Ableitungvon Hag oder Hagen.
Die Thüringer konnten sich im 7. und 8. Jahrhundert indieser Gegend nicht behaupten. Die Sachsen wurden ihre Herrn,d. h. sächsische Große nahmen Besitz von thüringischen Gütern undwir finden im 8. und 9. Jahrhundert sächsische Herrn auf zerstreu-ten Gütern in der Germarcmark bis über Eschwcge hinaus. Auchder Hanstein wird mit seinem Zubehör einem sächsischen Herrn zu-gefallen seyn; denn in der Mitte des 9. Jahrhunderts (zwischen826 und 853) finden wir eine dem größten und angesehenstensächsischen Kloster Corvci gemachte Schenkung verzeichnet, welcheman unmöglich anderswo, als bei dem Hanstein suchen kann. DieWorte lauten so:
Irallillit büllmrcl in llaansteäibus guielguicl ibi Imbuit inainereuui; teste« banuarä inai-ebollae aüäie welt^es aüüio aüulAer.
Das letzte Wort in amereuni ist, wie Falke berichtet, unleser-lich, wird aber ergänzt durch des Abts Saracho Güterregister "),wo es heißt:
In Ilaanstellibus in tZermaramaroa busi^o Iiabet III. mansoset perkolvit guovis anno TXXX moclios siliAiuis TX inoüiosaveno et IIII oves.
Bei Falke I. e. p. 193 §. 66 heißt es:
I,oenin Ilaansteclilius tuisse in Oerinarainarea elooetabbas noster Laraello in suo re^istro bonornm et proventuumXbbat. Lorbegensis. Luin autein mareus Lerinare exstiterit cire«
Lsrsolioniz ReZistrum bonoruin et provovtuum Lordeieasis.
öö. tu ?stke IrsUit. Lordeienses.