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1 (1856)
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Geschichte des Eichöfcldcs.

1333 der dritte Theil von Treffurt erworben.

1334. 1335. 1338 kommt Stadt und Mark Dudcrstadt durchPfandschaft und Kauf von Braunschwcig an Mainz.

Im Mittclaltcr, d.h. in dem Zeiträume von 1000 bis 1500bietet die Geschichte des Eichsfeldcs außer mehreren Klostcrstiftungcnkeine andere bemcrkcnswcrthe Ereignisse dar, als häufige Verwü-stungen durch auswärtige Feinde, oder durch innere Fehden derkampfluftigen Ritterschaft. In ersterer Beziehung durfte sich daSEichsfeld über seine Lage zwischen Hessen, Thüringen und Braun-schwcig mit Recht beklagen, da z. B. bei streitigen Kaiserwahlcn.wie zwischen Otto von Braunschwcig und Philipp von Schwabendie feindseligen Parthcien das Eichsfcld zum Kampfplatz wählten,auf welchem dann alle Gräucl einer barbarischen Zeit losbrachenund weder Kirchen, noch Klöster, am wenigsten die Hütten desLandmanns verschont wurden. Oder es erhoben sieb Stürme unterden benachbarten Fürsten, bei welchen der Erzbischof von Mainzselbst Parthei nahm und das Eichsfeld den Verwüstungen cherFeinde Preis geben mußte, wie in dem Kampfe gegen LandgrafHermann von Hessen (1400), wo vic mit Mainz zum UntergangeHermanns verbundenen Thüringer und Brauuschwcigcr als Freundedem Lande eben so verderblich wurden, als die Hessen, gegen welcheman kämpfte. Endlich trug der Zwiespalt im Erzstift selbst, derStreit um den crzbischöflichen Stuhl zwischen Ludwig von Meißenund Adolf von Nassau (1374 u. f.) oder zwischen Dicthcr vonJscnburg und Adolf II. von Nassau (1450 u. f.) dem armenLande keine andere als traurige Früchte und gewährte ihm nurdas Vergnügen, den durch das KriegSglück verdrängten Obcrhirtcnals Flüchtling und aus Rache sinnend hinter den Mauern vonHeiligcnstadt eine Zuflucht zu gewähren. Die Fehden der Va-sallen untereinander und mit den aufblühenden Städten warenzwar mehr gegenseitige Räubereien und beschränkten sich auf dassogenannteNiederwerfen", Wegtrcibung des Viehes und Einspcr-rung der Gefangenen, um ein hohes Löscgcld zu erpressen; konntenaber dem Lande unmöglich zum Segen gereichen, da hier der Spruchtjuielcjuicl lleliraut reges, pleetuiüur .4elüvi im vollen Maße in