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zurück. Am 19. fand die Vereinigung mit dem KaiserlichenHeere unter dem Markgrafen Ludwig von Baden statt, undhatten damals die Brandenburger unter Barfuß mit 19 Kai-serlichen Bataillonen den linken Flügel inne. Zu AnfangAugust sah man die ersten Türken, die unter dem Großvezierein Lager bei Semlin bezogen hatten. Vom 19. —17. Augustwaren fortwährend kleine Gefechte, dabei die Hitze ungewöhn-lich groß, so daß auch die Zahl der Kranken bei den Bran-denburgern sich außerordentlich steigerte. Der Markgraf hatte,um eine Schlachtstcllnng zu gewinnen, da er in einer Schlachtdie einzige Rettung sah, eine Arschwanknng machen lassen undkamen hierdurch die Brandenburger dem Feinde zunächst. Am18. stand der rechte Flügel des christlichen Heeres an Slan-kamcnt gelehnt, der linke endete im freien Feld und im Rücken5999 Schritt entfernt war die Donau in einem Bogen sichden Flügeln nähernd. Die Türken unter ihrem berühmtenGroßvezier Kinprili gingen mit rechts um gegen Slankamcnt,vor welchem Orte ans einer Höhe sie ein Lager bezogen, das siesofort befestigten. Sie waren im Vortheil: nicht allein numerisch,sie zählten wohl 199999 Köpfe, als auch durch ihre Stellungund durch die Sieges-Sicherhcit, die daS Vorgehen der letztenTage in ihnen hervorgerufen hatte. General Barfuß kom-mandirte daS Centrum der Christen auS 17 Bataillonen beste-hend, seine Brandenburger hier auf dem linken Flügel gestellt.Das erste Treffen bildete die Infanterie von Heyden, Dohnaund Huet, daS zweite Treffen die Garde, Dönhoff, Barfußund die Grenadiere. Die Kavallerie-Regimenter Bayreuth,Schöning und Brand Dragoner waren im 3. Tressen desEentrums. Die Hauptmasse der kaiserlichen Cavallerie warauf dem linken Flügel postirt unter dem General Düne Wald.Die Truppen standen die Nacht unterm Gewehr mit Vorberei-tungen beschäftigt. Der Angriff war auf 3 Uhr Nachmittagsdes 19. August festgesetzt. Er beginnt. Der unerschrocken vor-