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bei den damaligen Kriegslänften war es dem Betrügerleicht gewesen, sich als englischer Soldat anwerben znlassen, wo er nun vor aller gerichtlichen Verfolgung sicherwar unter dem Schutze der englischen Gesetze. —
Traurig genug war dieser Vorfall für die Existenzunserer Familie. Es blieb ihnen nun weiter nichts übrigals zur Miethe zu wohnen, und zwar hat die Familie bisgegen das Jahr 1770 im Altendorfe gewohnt. DurchHandarbeit hat der Vater seine kleine Familie fleißig undehrlich ernährt, so lange dies in seinen Kräften stand,wobei ihn später sein Sohn Johann Michael treulich unter-stützte, bis zu seinem Tode. Auf dem Altendörfer Fried-hofe liegt er begraben. Der Erbe seiner Hinterlassenschaftwar sein einziger Sohn Johann Michael Eckart. Männ-liche Nachkommen hat er nicht weiter hinterlassen, da mirnicht bekannt ist, daß noch eine Familie unseres Namensin Nordhausen existirt hat. Es wäre mir dies bei meinergenauen Nachforschung und nach genauer Einsicht in dieAdreßbücher der Stadt gewiß nicht entgangen, zumal wirauch keine Verwandte gleichen Namens, außer der Familievon meines Vaters Bruder, mehr haben.
VI.
Johann Michael Eckart.
Johann Michael Eckart ist zn Nordhausen geboren,als seine Eltern im Altendorfe wohnten, vielleicht gegendas Jahr 1735. Aus seiner Jugendzeit ist uns nichtsbekannt. Nach seiner Einsegnung half er seinem Vaterund wurde später städtischer Arbeiter bei dem damaligenWiesenmeister Schilling, dessen Tochter er 1763 heirathete.Dieser Wiesenmeister Schilling war der Großvater desnachmals in der Neustadt ansässigen LikörfabrikantenFriedrich Schilling, der später als Rentier gestorben ist.
Auch nach seiner Verheirathung wohnte JohannMichael Eckart im Altendorfe, allwo ihm von seiner