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Ehefrau vier Kinder, drei Knaben und ein Mädchen, ge-boren wurden. Zwei Knaben starben früh an eineransteckenden Krankheit. Die einzige Tochter heirathete denLehrer Krause auf dem Mägdesprunge im Selkethale. Derdritte Knabe aber war mein Großvater Andreas GottfriedEckart.
Einige Jahre nach der Geburt ihres Sohnes Gott-fried, ums Jahr 1770, zogen die Eltern desselben in dieNeustadt. Der Vater hatte als Nathsarbeiter sein gutesAuskommen, wozu die Verwandtschaft mit seinem SchwiegenVater viel beitrug und die Mutter handelte mit Gemüsefür den Kunst- und Handelsgärtner Koch, welcher dennachmaligen Schraderschen Garten hinterm St. Elisabeth-hospitale besaß. Sie haben sich beide bemüht, ehrlich durchdie Welt zu kommen und der liebe Gott hat es ihnen ge-schenkt, daß sie auch in ihrem Alter durch die dankbareLiebe ihres Sohnes vor Mangel und Entbehrung bewahrtblieben. An mancherlei Leiden nnd Trübsalen hat es ihnennach Gottes Willen auch nicht gefehlt, aber sie hatten dochauch den herrlichen Trost aus Gottes Wort, den sie sichsonntäglich, nach der Wochentage Last und Arbeit, ans derschonen ncuerbauten St. Jakobikirche, dem Gotteshause derNcnstadt-Nordhauscn, holen konnten. Da predigte damalsder Magister Hüpede», der auch ihren Sohn eingesegnetnnd an denselben seine besondere Freude hatte. Nochmanches Jahr haben sie in rüstiger Frische ihr Tagewerkgethan, bis die Tage des Alters kamen, wo sie zu ihremSohn Gottfried in den benachbarten Flecken Ilfeld zogen.Da hat sie endlich der treue Gott, einen nach dem andernvon dieser Welt hinweggenommen in sein Himmelreich.In Ilfeld ruhen ihre Gebeine auf dem dortigen Gottes-acker. Jvh. Michael Eckart hat ein Alter von etlichenund siebzig Jahren erreicht. —
*) Stadtthcil von Nordhauscn,
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