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einer dnrchsenfztcn Nacht brach endlich ihr letzter Tan an.Ihr letzter Wunsch ging noch in Erfüllung. Vor der Kirchereichte ihr Pastor Besser noch das hochwürdige Sacramcntdes Leibes und Blutes Jesu Christi und bald darauf, alsdie Glocken in Schönebeck die Gemeinde zur Kirche riefen,ging auch sie sanft und selig heim, als ihr der HErr dieThüre aufthat zu der Gemeinde der vollendeten Gerechten,die vor seinem Throne ohne Aufhören ihm bringen An-betung, Preis und Ehre.
Sie war geboren am 24. August 1791 und starb am8. November 1863, Morgens gegen 9 Uhr; sie brachtealso ihr thätiges Leben auf 72 Jahre 2 Monate und 15Tage, nachdem sie nach ihres Mannes Tode an 15 Jahreim Wittwcnstaude gelebt hatte und alle ihre Kinder ver-heirathet sah. Drei Tage später war ihr Begräbniß. DieLeichenrede in der Kirche hielt Pastor Besser über Psalm73, 23—26, mit welchem Spruche sie sich gar oft getröstethatte auf ihrem langen Krankenlager. Ihre drei nochlebenden Söhne waren auch zu ihrem Begräbnisse gekommen.Nun ruht sie im Frieden und ans ihrem Grabe steht einKreuz mit der Inschrift: Wir haben einen Gott, der dahilft und den Herrn Herrn, der vom Tode errettet. Psalm68, 21.
Ich füge ihrem Lebenslaufe noch einige Notizen über
Die Familie Nehfeld
bei, wie ich sie gelegentlich aus ihrem Munde gehört habe.Ihr seliger Vater Johann Conrad Rehfeld war ein ge-bürtiger Berliner und seines Handwerks ein Müller. Erhatte als Müllcrgcscll auch in Maukmnß gearbeitet undwar dort beim Schcnwcrdcn eines Pferdes an der Brustverletzt worden, wodurch er sich gcnöthigt sah, die Müllereiaufzugeben und etwas anderes zu ergreifen. Nun wardamals die Küster- und Lchrerstelle daselbst vacant, und daer von Hanse aus Schulkcnntnisse besaß, so meldete er sichdazu. Eine Prüfung von Seiten der Regierung, wie dies