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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
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O wann werd ich dahin kommen,

Das; ich einst mit allen FrommenSchan dein holdes Angesicht?

So saugen wir unterwegs auf dem Heimmarsche. Nun istder fromme liebe König laugst Heimgegaugen, nach langemschweren Leiden, aber vom Glanben zum Schauen. Ichhabe ihn sehr lieb gehabt. Gebe Gott, daß ich mit ihmeinst loben und preisen kann den, der alle armen Sündererlöst, sie seien auf dem Throne oder in der Hütte geboren.

Anfangs Juni 1857 bot sich dem Vorstande die günstigeGelegenheit dar, die geschenkten 500 Thaler zum Ankaufeines Grundstücks zu verwenden. Der Besitzer eines kleinenGrundstücks in Schönebeck verkaufte dasselbe und wirkauften davon die Hälfte mit 750 Thaler. Es war soviel Wiese dabei, daß zwei Kühe gehalten werden konnten,die wir auch zum Johannismarkte kauften, um so auch dasAckerland selbst zu Pflügen, was Herr von Rohr bisherfür uns hatte thnn lassen. Ich kaufte mir dann einenWagen und die nöthigsten Ackergeräthe und fing die Wirth-schaft in Gottes Namen an. Aber ich verstand davongar nichts, so wenig wie die Kühe, die auch noch nichtgezogen hatten. Es wurde mir blutsauer, aber ich fragtehier und da, ließ mir zeigen, was ich nicht verstand, undgutherzige Nachbarn und Freunde halfen mir bereitwilligbeim Pflügen, säetcn mir auch, und ich kam die erste Saat-zeit durch. Manchmal mußte ich nur des Tages dreimalein frisches Hemd anziehen, so kam ich in Schweiß, dochging es später immer leichter. Freilich Mähen und Dreschenhabe ich bis jetzt noch nicht gelernt.

Die ganze Sache aber war mit mehr Umständen ver-knüpft, als man sich denken kann. Es fehlte uns eineScheune zum Dreschen und Unterbringen des Getreides,wir mußten dasselbe in Schönebeck unterbringen; ebensowar die Stallung für das Vieh nicht besonders. EinGlück war es, daß meine liebe Frau und unsere Muttermit solcher Wirthschaft umzugehen wußten, ich hätte michschwerlich durchgefnnden. So viel stand indeß fest, unser