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Insertion des Pastor Classen gehörte. Natürlich gab essowohl bei Engels als auch hier viel Fröhliches undBetrübtes aus alter und neuer Zeit zu erzählen. DerPastor war ein srcuudlicher Mann, auch ein tüchtigerAckcrwirth, schade nur, daß ihm die geistige Begabungfehlte — er ließ sich durch einen Caudidateu vertreten undkonnte in letzterer Zeit nicht vier mal des Jahres Predigen.Es machte ihm viel Noth, eine Predigt zu entwerfen undzu mcmoriren. Bei erslerem mußte ihm oft seine Fraubehülflich sein, und wenn er memorirtc, durfte sich auchder Hahn auf dem Hofe nicht hören lassen, wenn er nichtans der Fassung kommen sollte. Seine Caudidateu warenihm weit über. Mehrere mal kam es vor, daß er inLübzow, wo er wollte lesen lassen, noch ankam, wenn meinSchwiegervater schon den Gottesdienst beendet und nachKlein-Linde gegangen war, um dort zu singen. Dann warer sehr ärgerlich und heftig, weil er nun die Predigt ge-lernt und doch nicht predigen konnte. Nun ja, der Menschkann sich selber nichts nehmen, es werde ihm denn vomHErrn gegeben, aber gewiß hätte er sich besser znm Ackcr-wirth gepaßt. Doch gastfrei ohne Murren und wohlthätigsein, wo er nur konnte, das hatte er wieder vor manchenvoraus, die darüber schöne Worte machen können. Und alsSchnlinspcctor sorgte er für seine Lehrer, wo er nur konnte.Er ließ sich auch bald nachher Pensioniren und sein Schwieger-sohn bekam die Stelle.
Nachdem wir am andern Tage unsere Sachen ans demGericht abgemacht hatten, besuchten wir den lieben altenSchuhmachermcistcr Pöhl in Pcrlebcrg, eine innig-gläubigeSeele, der mit seinem Hanse dem HErrn diente. Er warBorsteher der dortigen kleinen Brüderschaft, die sich derGnadauer Brüdergemeinde anschloß, und hielt in seineinHanse Sonntag Abends Erbanungsstunden. Er und seineTochter Charlotte, sowie seine liebe Schwiegertochterempfingen uns mit herzlicher Liebe, und während wir unsein wenig körperlich stärkten, hatte der liebe alte Bruderausgeschickt, und bald war ein kleiner Kreis gläubiger