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Erziehung und an den Erzogenen viele Vaterfrende inZeit und Ewigkeit. Amen.
Unterzeichnet im Dnmnzmvnläer Rcttnngshansc beiLoliönsbxzcle den 1. Nni 1854.
von Lolir. Oroole.
Unolwlii.Predigerzu Dcincrthin undDciunculvalde.
Lossen.Pastorzu Buchholz undSchönebeck.
Die Festlichkeit war vorüber und ich stand nun ganzallein in einem unbekannten Hanse. Fremd waren mir dieGegend, die Leute, ja sogar die Sprache, denn ich verstandoft nicht ein Wort, wenn meine Zöglinge unter sich sprachen.Aber die Leute waren neugierig und ich hatte oft so vielBesuch, daß ich oft selber froh war, wenn ich wieder alleinsein konnte. Mancherlei gab es für mich zu thnn, zulernen und zu überwinden, che ich mich einigermaßen inmein neues Verhältnis; fand. Die Zahl der Kinder mehrtesich, der Arbeit wurde mehr, und meiner alten Haushälterinwurde die Sache endlich so über, daß sie mich verließ, weiles ihr zu einsam sei, denn sie wohnte in Pritzwalk. Dastand ich nun sechs Wochen lang mit meinen 9 Kindernallein; mußte selber kochen und Alles besorgen, so daß mirdas Herz manchmal so schwer bedrückt wurde, daß ich mirFlügel zum Davoneilen wünschte. Aber ich sollte Gcdnldlernen. Meine alte Wirthschafterin kam zwar wieder, abersie konnte auch eines schönen Tages wieder gehen, weshalbin mir der Gedanke entstand, daß solch ein Zustand demGedeihen der Sache doch sehr hinderlich sei, und ich michverheirathen müsse.
6.
Wie mir Gott ein liebes Weib bcschccrte.
Wie das aber bei solch wichtiger Sache zu gehenpflegt, man macht sich viele Gedanken und die führen dochoft zu nichts. Man will doch auch nicht über seinen Standhinaus wählen und wer die Wahl hat, hat auch die Qual,und leicht kann man sich täuschen; Eltern und Verwandte,