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1 (1893) Vom Jahre 1690-1866
Entstehung
Seite
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gekommene Aufforderung, meinen Lebenslauf nebst dennöthigen Papieren einzusenden, was ich auch alsbald be-sorgte. Am 4. Juni erhielt ich dann von dem damaligenJnspcctor Trebitz nachfolgendes Schreiben, welches ich umdes theuern Mannes willen, den ich nur einmal von An-gesicht gesehen, aber doch gleich lieb gewonnen habe, hieraufbewahren null nach seinem ganzen Inhalte:

Neinstedt, den 4. Juni 1851.

Mein lieber Eckart.

Mit Ihrem Schreiben vom 31. v. M. haben wirauch sämmtliche Zeugnisse und andere Beilagen erhaltenund mit Freuden daraus ersehen, wie ernst Sie esmeinen und die Hoffnung gewonnen, Sic bald zumEintreten in die hiesige Missionsanstalt auffordern znkönnen. Der Herr, unser lieber und treuer Heiland,segne Sie mit Seinem heiligenden Geiste, daß Sic bisdahin noch oft Ihren Entschluß zn einem freilich seligenaber auch viel Opfer fordernden und schwere Rechenschaftauferlegenden Berufe in stillem Ernste Prüfen und sichdes inwendigen Gottesberufes immer gewisser werden,bis der äußerliche Ruf von hier an Sie kommt.

Es wäre allerdings wünschenswerth, daß Sie unsPersönlich bekannt würden, und da Sie selbst die Pfingst-tage dazu vorschlagen, so lade ich Sie ein, in dieserZeit zn kommen. Sie werden .freilich unser Hauseinigermaßen überfüllt von Gästen finden und daher miteinem minder bequemen Nachtquartier vorlieb nehmenmüssen, aber das wird Ihnen gewiß nicht verschlagen,da Sie jung und gesund sind. Ich heiße Sie herzlichwillkommen.

Mein Augenleiden erlaubt mir nicht mehr zn schreiben;ich wollte nur nicht unterlassen Ihnen Antwort zn geben,da Sie dieselbe zu erwarten scheinen. Aber es bedarfzu jetzt des Weitern nicht, da wir uns, geliebt's Gott,bald sehen und sprechen werden.

Grüßen Sie doch ich bitte Herrn Pastor Abel,den ich freilich nicht persönlich kenne, freundlich und