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Missions-Hülfsvercin gegründet hat, für letzlere aber leb-haften Antheil nicht bloß in Nvrohanscn, fondern auchanderwärts nahm, stand anch in Verbindung mit derGesellschaft für Ausbildung evangelischer Pastvralgchülfenin Duisburg, in dereu Direction damals Pastor Fclducrstand, uud hatte schon ciueu jungen Alaun dorthin gesandt,welcher bereits als Diakon ausgebildet war. Als ich nungegen ihn den Wunsch äußerte, in der iunern Mission zudienen und ihn um seine Vcrmittelnng bat, war er also-bald bereit und schrieb an Pastor Feldner. Nach einigerZeit kam die Antwort mit der Bedingung, daß ich erst einJahr in der Nähe der Duisburger Anstalt arbeiten müsse,ehe über meinen Eintritt entschieden werden könne. Anchhabe ich die Reisekosten dorthin selbst zu tragen und ver-schiedene andere Bedingungen zu erfüllen, was mich dazubewog. diese Sache bei meiner gänzlichen Mittellosigkeitund da ich kein Handwerk gelernt hatte, aufzugeben undzu warten, ob mir der HErr nicht einen andern, kürzernund doch für meine Verhältnisse auch leichtern Weg zeigenwürde. Das war im März 1851.
Kurze Zeit darauf besuchte ich Worch, der das damaligeHallische Volksblatt für Stadt und Land, redigirt von PH.Nathasins in Meinstedt bei Quedlinburg, las. FreudigenAngesichts kam er mir entgegen und zeigte mir in einerNummer dieses Blattes einen Aufruf an junge christlicheMänner zum Eintritt in das Nettungs- und Brüderhausauf dem Lindcnhofe in Meinstedt. Dasselbe war am 15.October 1850 eröffnet und von Herrn Nathasins gegründet.Diese Anstalt hatte es sich als Aufgabe gestellt, nicht bloßsittlich verwahrloste Knaben aufzunehmen und mit GottesHülfe vom leiblichen und geistigen Verderben zu erretten,sondern auch von der Liebe Christi durchdrungenen jungenLeuten Gelegenheit zu geben, sich zu Mithelfern in deriunern Mission auszubilden. „Das wäre etwas für Sie",sagte Worch und ich sagte ohne Bedenken Ja! Bald daraufschrieb er im Verein mit Pastor Abel nach Neinstedt, undgleich darnach erhielt ich durch Pastor Abel die von dort